Oh, wie schön
Die Story geht weiter - und wie!
Toll, das du weiter machst *knuddel*
Ich liebe diese Geschichte.
Beim lesen hat man die Bilder gleich passend vor Augen 
Mach weiter so, einfach fantastisch.
Danke für die klasse Fanfiction.
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Tigerbabe32 |
#61 | |||
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Oh, wie schön Toll, das du weiter machst *knuddel*
Mach weiter so, einfach fantastisch.
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Firey |
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15. Kapitel
Es war ein herrlicher Sommermorgen, als ich mein Aussehen ein letztes Mal im Spiegel überprüfte. Die weiße Korsage schmiegte sich perfekt an meine Haut und ging von der Taille abwärts in fließend, zarten Seidenstoff über, der mir wallend über die Beine fiel. Dieses atemberaubende Kleid, die dunklen Locken aufwendig hochgesteckt und den Mann an meiner Seite, den ich über alles liebte. Das war es gewesen, was ich mir stets in meinen Träumen ausgemalt hatte. Die Märchenhochzeit, die sich jedes kleine Mädchen einmal vorstellte. Und heute war es endlich soweit. Ich würde Jake endlich heiraten, wir würden ab heute die Zukunft gemeinsam meistern und unser Leben teilen. Nichts wünschte ich mir mehr, als das alle Welt wusste, wie sehr ich ihn liebte. Seit fast drei Jahren waren wir nun ein Paar und teilten seit neun Monaten eine gemeinsame Wohnung. Wir liebten uns, und dieser letzte offizielle Liebesbeweis war für uns einfach der logisch folgende Punkt in unser beider Leben. Auch wenn unsere Eltern zunächst mehr als skeptisch waren, als wir ihnen von unserem Entschluss erzählten. Meine Mutter sagte immer, ich wäre mit meinen 19 Jahren einfach zu jung für eine feste Bindung und auch Jake würde es mit den gerade mal zwei Jahren Altersunterschied an Lebenserfahrung fehlen. Aber wir waren uns unserer Entscheidung sicher. Wir gehörten zusammen, denn die Liebe kannte kein Alter und alle sollten das heute erfahren. Meine Hände zitterten leicht, während der Pastor zu uns sprach. Immer wieder blickte ich verträumt lächelnd zu Jake hinüber. Mein Herz schlug so heftig, dass ich glaubte es könnte zerspringen. Doch erinnerte ich mich an keinen Moment meines Lebens an dem ich je glücklicher gewesen wäre. Augenblicklich machte mein Herz einen kurzen Satz, als der Pastor sich nun direkt an uns wand. "Willst du Jake Wilson, die hier anwesende Tara Jean Daniels zu deiner Frau nehmen und sie lieben und ehren in guten, wie in schlechten Zeiten?" In freudiger Erwartung, beobachtete ich jeden seiner Gesichtszüge aufmerksam und wartete gespannt auf sein 'Ja, ich will.'. Doch nichts dergleichen passierte. Er blieb stumm und diese wenigen Sekunden kamen mir wie endlose Minuten vor. Mein Lächeln brach, als ich sein, sich nun immer mehr anspannendes, Gesicht bemerkt. Seine, sonst so strahlenden, blauen Augen sahen mich mitleidig an, als er mit fester Stimme sagte: "Es tut mir leid Tara, ich kann dich nicht heiraten." Ich schreckte mit einem kurzen Schrei hoch und saß augenblicklich kerzengerade in meinem Bett. Es war früh am Morgen und draußen dämmerte es bereits, sodass ich zumindest schemenhaft meine Umgebung erkennen konnte. Meine Atmung ging schnell und abgehakt und mein gesamter Körper bebte. "Nur ein schlimmer Traum.", beruhigte ich mich selbst flüsternd und schmerzlich kamen die alten Erinnerungen erneut in mir hoch. Niemanden hatte ich bisher von diesem Abschnitt meines Lebens erzählt. Selbst Merissa, die ich bereits kurz nach der geplatzten Hochzeit kennen und schätzen gelernt hatte, wusste nichts von alledem. Es war ein Teil meiner Vergangenheit, den ich niemandem unter die Nase reiben brauchte und bisher war das auch immer gut gegangen. Nur selten dachte ich noch an diese Zeit zurück und doch prägte sie mich. Die Mauern, die ich nach der Enttäuschung mit Jake, zu meinem Selbstschutz, in meinem Herzen errichtet hatte brachte AJ nun gehörig ins Wanken und ich konnte nichts dagegen tun. Er schlich sich immer mehr in mein Leben und meine Gedanken. Tränen der Verzweiflung liefen mir übers Gesicht und ich weinte hemmungslos, während ich mich schutzsuchend unter der Decke zusammenrollte. Ich betrat das Cafe' heute noch eine Stunde früher, als für mich eigentlich üblich. Irgendwie sehnte ich mich nach der vertrauten Nähe eines Freundes und da an Schlaf ohnehin nicht mehr zu denken war. Konnte ich genauso gut hier die Zeit totschlagen. "Guten Morgen, Prinzessin.", begrüßte Jerry mich bereits von weiten. "Morgen.", nuschelte ich knapp eine Antwort und ließ mich in einen der Ledersessel sinken, bevor ich für einen kurzen Moment müde die Augen schloss. Die Geschehnisse der letzten Tage, die plötzlichen Erinnerungen der Vergangenheit und AJ's vertraut lächelndes Gesicht schlichen sich in mein Bewusstsein und ließen mich gequält aufstöhnen. Es mussten einige Minuten vergangen sein, denn als ich meine Lider nun langsam öffnete sah ich schon Jerry, wie er mir eine große Tasse Milchkaffee an den Tisch brachte. "Muss aber eine harte Nacht gewesen sein, wenn du es nicht mal mehr bis zu mir an den Tresen schaffst.", scherzte er und ließ sich direkt mir gegenüber auf dem freien Sessel nieder. "Du hast noch stundenlang über gestern Abend gegrübelt.", deutete er die dunklen Schatten unter meinen Augen und lag damit gar nicht mal so falsch. "Vielleicht sollte ich wirklich alles hinschmeißen, den Auftrag an Merissa übergeben und mir ein paar Tage Urlaub gönnen.", seufzte ich miesmutig und ließ mich etwas weiter in die Polster sinken. In den letzten Tagen dachte ich immer öfter ans Aufgeben. Ich fühlte mich eingeengt in meinem Job, meinem Leben und vor allem meiner Persönlichkeit. Aber das Schlimmste war wohl, dass selbst mir meine Gefühle komplett entglitten. Ich wurde mir fremd. Und mich jeden Tag diesen neuen Eindrücken und einem fremden Mann ausgesetzt zufühlen, machte es nicht leichter. "Na, na. Nicht weinen.", flüsterte Jerry liebevoll neben mir und wischte mit dem Daumen die Tränen von meiner Wange, die dort ohne mein Zutun entstanden waren. "Warum tust du dir das an, Kleines?" "Was?", krächzte ich tränenerstickt und sah nun wieder zu ihm auf. "Warum wehrst du dich so gegen Alex und deine Gefühle für ihn? Ich meine hässlich ist er wohl nicht..." "Jerry!", stieß ich empört hervor. "Okay, okay. Ganz nett scheint er auch zusein und eigentlich auch recht witzig und gesprächig. Zumindest wenn du außer Reichweite bist." Gegen meinen Willen musste ich nun doch lachen. "Er ist musikalisch, was dir ja sehr gefallen sollte und diese tollen Augen, müssten sogar dich etwas schwächeln lassen. Also überlegs dir gut, bevor ich ihn mir noch angle.", vertraut griff Jerry nach meiner Hand. "Gib ihm doch wenigstens den Hauch einer Chance und versuch ihn etwas besser kennen zulernen. Es erwartet doch niemand, dass du gleich unter seiner Bettdecke verschwindest." Ich seufzte schwer, "Und was ist, wenn er genau das erwartet?", flüsterte ich betrübt. "Das glaube ich nicht. Du hast ihn doch gestern selbst gesehen. Er war so schüchtern und verunsichert. Irgendwie fast niedlich.", grinste er. "Vielleicht sieht er ja aus wie der große Frauenaufreißer, aber ich glaube nicht, dass er das wirklich ist. Er hat dich wirklich gern." "Selbst wenn das alles stimmen mag. Jerry, es geht einfach nicht.", antwortete ich ebenso leise wie er. "Es würde nie funktionieren. Wir leben in komplett anderen Welten." "Du wirst nie erfahren, ob es nicht doch geklappt hätte, wenn du es nicht wenigstens versuchst.", gab Jerry zu bedenken und schenkte mir ein letztes warmes Lächeln, bevor er sich erhob und von meinem Tisch verschwand. "Ich will doch gar nicht wissen, ob es funktioniert. Ich will doch nur, dass dieser blöde Kerl endlich wieder aus meinem Leben verschwindet.", flüsterte ich verzweifelt und erneut stiegen Tränen in mir auf.
~Firey~
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Sanny |
#63 | |||
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Wieder ein tolles Kapitel
Du hast die Gefühle richtig gut rübergebracht
Sanny
Zuletzt geändert von: Sanny 02/09/2007 10:25.
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heikedloveskev |
#64 | |||
Und was für einer !!! Heike |
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Firey |
#65 | |||
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Danke. Aber komisch das niemand was zur Hochzeit gesagt hat.
Ehrlich gesagt, ist mir das nächste Kapitel echt schwer gefallen. Weil ich nicht weiß, wie die beiden in Wirklichkeit miteinander umgehen würde. Warte also auf eure Reaktion.
Kapitel 16 AJ's POV 56, 57, 58, 59... sechs Uhr. Stunden hatte er bereits in den verlassenen Räumen des hoteleigenen Fitnesscenters verbracht. Sitzend auf dem harten Linoleumboden, ohne seinen Blick auch nur einmal von dem breiten Panoramafenster abzuwenden. Von hier aus hatte er einen beeindruckenden Ausblick über das Zentrum der Stadt. Mit seinen langen Straßen, die mit der Morgendämmerung langsam zum Leben erwachten und ihm somit schmerzlich bewiesen, dass die Erde sich auch ohne sein Zutun weiterdrehen würde. Er seufzte schwer. Nachdem er zusammen mit Nick, mitten in der Nacht Jerry's Cafe' verlassen hatte. War er mehr als froh, als sein Freund den Vorschlag machte, er könne die Nacht bei ihnen im Hotel verbringen. In seinen eigenen vier Wänden wäre er wohl komplett durchgedreht. Doch an Schlaf war auch hier für ihn nicht zudenken. Selbst wenn er die Augen nur für einen kurzen Moment schloss, sah er bereits ihr Gesicht direkt vor sich. Diese starke, selbstbewusste Frau, die stets darauf bedacht war ihr Innerstes vor der Außenwelt zu schützen. Doch in den kurzen Momenten, wenn sie sich unbeobachtet fühlte bemerkte er ihre Unsicherheit deutlich. Die Angst und Traurigkeit die dann plötzlich in ihren Augen lag, brach ihm dabei beinahe das Herz. Doch genauso schnell wie diese Verwundbarkeit gekommen war verschwand sie meist auch wieder. Sie gab ihm Rätsel auf und er konnte nicht verleugnen, dass ihn das zusehends faszinierte. Seine letzte, ernsthafte Beziehung lag fast ein Jahr zurück. Danach kamen einige kleinere Flirts, aber nichts wirklich bedeutendes. Und ausgerechnet jetzt lernte er diese Frau kennen, von der er genau wusste, er könnte sie nie besitzen. Sie war anders, als alles Vorangegangene in seinem Leben. Sie war Jemand mit Ecken und Kanten und trotzdem so zart und verletzlich. Ihm war schon seit Tagen bewusst, dass es direkt bei ihrer ersten Begegnung bei ihm gefunkt hatte. Das ständige Kribbeln im Bauch, wenn sie den Raum betrat und seine zunehmende Unsicherheit in ihrer Nähe, waren für ihn mehr als deutlich. Jetzt musste er ihr das nur noch vermitteln. Oder sollte er das besser lassen? Hatte sie ihm mit ihrer Distanz ihm gegenüber nicht deutlich gezeigt, dass sie ihn in ihrem Leben nicht duldete? Aber seine Faszination lag schon immer beim Verbotenen und außerdem war er nicht der Typ, der einfach so aufgab. Wenn, dann wollte er sich seinen Korb schon selbst abholen und das nicht irgendwelchen Gewissensbissen überlassen. "Lust auf ein Training oder doch lieber weiter Trübsal blasen?". Erschrocken fuhr er zusammen, als er im schwummrigen Glas vor sich Kevin's verzehrte Silhouette ausmachte. "Weder noch. Einfach nur hier sitzen. Warum bist du so früh schon hier?" "Sollte ich das nicht lieber dich fragen?", flüsterte Kevin milde, machte einige Schritte auf AJ zu und setzte sich neben ihn auf den Boden. "Ich mach mir Sorgen um dich.", sagte er ernst und musterte seinen Freund angespannt. "Ich weiß Kevin. Aber das brauchst du nicht und die Anderen auch nicht. Mir geht es gut." "Weißt du, als du das das letzte Mal gesagt hast. Ging es dir überhaupt nicht gut und es endete schließlich in einer mittleren Katastrophe.", vertraut griff er nach AJ's Hand. "Ich will einfach nicht noch einmal so einen Fehler machen. Vertrau mir bitte Alex, ich bin für dich da." AJ seufzte schwer, unterdrückte aber den Reflex seine Hand zurückzuziehen. "Ich hab... ich hab mich verliebt.", flüsterte er kaum hörbar. So, nun war es endlich raus und irgendwie stellte er erleichtert fest, dass es gar nicht so schlimm gewesen war. Ruckartig wand Kevin den Kopf zu ihm und musterte ihn kritisch. "Verliebt?", fragte er ungläubig. "Hm." "Aber das ist doch großartig. Warum bist du dann so down? Oder ist sie etwa bereits vergeben?" "Nicht vergeben, eher verbohrt. Ich kann mich noch so sehr bemühen. Sie lässt mich einfach nicht an sich ran. Zumal ich dazuneige mich in ihrer Nähe wie ein kompletter Trottel aufzuführen.", seufzte er erneut und zum ersten Mal fühlte er sich in der Lage, den Blick von der Glasfront zulösen und Kevin direkt in die Augen zusehen. Ein sanftes Lächeln lag auf den Lippen seines Freundes und sein Daumen strich warm über seinen Handrücken. Irgendwie erinnerte ihn das an ihre Anfangszeit. Als es mit der Band gerade losging und sie oft wochenlang unterwegs waren und Kevin sich als eine Art großer Bruder für sie entwickelte. Oft hatte er sich ihre Probleme angehört und meistens auch eine passende Antwort parat und irgendwie schien danach die Welt nicht mehr ganz so düster zu sein. "Magst du mir davon erzählen?", fragte Kevin nun neben ihm. "Hab ich denn eine andere Wahl?" Kevin überlegte kurz und legte den Zeigefinger an sein Kinn. "Hm, wenn ich es mir recht überlege. Nein.", lächelte er sanft. "Das hab ich mir fast gedacht.", grinste AJ. "Also, was ist genau los?" "Es geht um Tara. Als ich sie das erste Mal in diesem Cafe' getroffen hab... es hat einfach gefunkt." Kleine Fältchen bildeten sich auf Kevin's Stirn. "Tara? Die Color-my-world-Produzentin-Tara?" AJ senkte den Blick, er hätte wissen müssen, dass es keine gute Idee gewesen war ihm davon zu erzählen. "Genau die.", flüsterte er kleinlaut. "Alex, nimm es mir bitte nicht übel. Aber solltest du nach all den Jahren nicht begriffen haben, dass eine Beziehung unter Kollegen ziemlich... nun ja, schwierig sein kann?" "'Ja, ja... es war ein riesiger Fehler. Du darfst dich nicht darauf einlassen, Alex. Es wird nie funktionieren!' Warum hab ich genauso etwas von dir erwartet?", schrie er plötzlich aufgebracht und sprang augenblicklich in die Höhe. War ja klar, das Mr. Moral höchstpersönlich so reagieren würde. Auch Kevin war nun aufgestanden und machte einen vorsichtigen Schritt auf AJ zu. "Alex, so hab ich das nicht gemeint und das weißt du ganz genau." AJ schnaubte verächtlich. "Ich würde es dir doch von Herzen gönnen, wenn es zwischen euch klappt. Aber vielleicht wäre es auch nur eine weitere Enttäuschung." Eine kurze Pause entstand, bevor Kevin erneut das Wort ergriff. "Was sagt sie denn dazu?" AJ's Wut verpuffte augenblicklich. Wenn er doch nur wüsste, was sie dazu sagte. "Ich weiß es nicht.", sagte er traurig und ging wieder zurück zu seinem Platz am Fenster. Die Sonne stieg gerade langsam über dem Horizont auf und tauchte die Stadt in ein sattes Orange. Was würde er dafür geben. Nur einmal zu wissen wie sie zu alledem stand. Was sie dachte und fühlte. Kevin's Hand legte sich warm auf seine Schulter. "Sag es ihr einfach.", flüsterte er fest. Als hätte er soeben AJ's Gedanken gelesen. Doch dieser seufzte nur schwer. "Soll ich einfach hingehen. Hallo, Tara ich weiß nicht ob du es schon gemerkt hast. Aber ich bin total in dich verknallt." "Warum nicht?" "Weil das total dämlich ist und außerdem hab ich dir doch gesagt, dass ich in ihrer Nähe keinen Ton rauskrieg." "Na dann schreib es halt auf.", schlug Kevin vor. AJ musterte ihn skeptisch von der Seite. "So aller, 'Willst du mit mir gehen ja-nein-vielleicht. Bitte ankreuzen!'?" Kevin lachte rau auf. "Das ist natürlich auch eine Möglichkeit. Aber ich dachte eher daran, dass du ihr deine Gefühle aufschreibst. Vielleicht in Form eines Gedichtes oder Liedes." Unentschlossen ging AJ's Blick hinaus zum Fenster. "Versuch es einfach. Mehr als schief gehen kann es nicht.", sanfte drückte er AJ's Schulter ein letztes Mal und ging zurück Richtung Tür. "Kevin?", flüsterte AJ kaum hörbar. "Ja?" "Danke. Es tut mir leid, dass ich dich vorhin so angefahren hab. Ich weiß du meinst es nur gut." Ein zufriedenes Lächeln stahl sich auf Kevin's Lippen. "Ich bin für dich da und daran wird sich auch nie etwas ändern. Da kannst du mich noch so ankeifen. So einfach wirst du mich nicht mehr los. Ich liebe dich." Im nächsten Moment fiel hinter ihm die Tür ins schloss. "Ich liebe dich auch.", flüsterte AJ leise.
~Firey~
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heikedloveskev |
#66 | |||
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...wußt ich's doch !!
Die Story ist einfach sensationell !! |
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Firey |
#67 | |||
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momentan bin ich immer noch am suchen nach dem perfekten song. es sollte im jedenfall etwas sein was tara's situation beschreibt und somit zeigt, dass alex
sie sehr gut verstehn kann. hatte schon mal dran gedacht selbst was zu schreiben. aber ich weiß auch nicht.
vielleicht irgendwelchen spontanen ideen? |
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heikedloveskev |
#68 | |||
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So ganz spontan ?????????
Heike PS.: Oder "Shape of my heart"... Ich finde , es sollte schon ein Song der Boys sein...
Zuletzt geändert von: heikedloveskev 09/09/2007 18:17.
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Sanny |
#69 | |||
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Super geschrieben
. Auch das Gespräch zwischen Aj und Kevin ist
realistisch. Könnte meiner Meinung nach auch in echt so passieren
Shape of my heart würde gut passen, da schließe ich mich Heike an. So spontan fällt mir auch kein anderer ein. Sanny |
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Firey |
#70 | |||
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Ich hätte aber eigentlich gerne etwas was von der Zeit her zu Color my World passt bzw danach kam. Incomplete dachte ich auch schon oder Welcome to my Heart.
~Firey~
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heikedloveskev |
#71 | |||
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welcome to my heart wär eine gute wahl !!! das lied hatte sich bei einer meiner selbstgebrannten CD'S fürs Auto dazwischengemogelt....lol hab mich beim
ersten Mal hören unterwegs angenehm gewundert. Vor allem das man Kevin da noch hört - aber eben auch wegen AJ . der ist in solch ruhigen stücken einfach klasse
!!!
bin schon gespannt auf dein nächstes Kapitel !!! Heike |
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Firey |
#72 | |||
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Und ich freu mich erst.
Zuerst wirds aber wieder was von EL geben. Danke für eure Hilfe.
~Firey~
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Firey |
#73 | |||
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"Ich bin wieder hier, in meinem Revier..." *sing*
Solangsam find ich wieder zu meiner alten Form zurück und hab die gestrige Nacht zum Schreiben genutzt. Das letzte Kapitel ist ja auch schon viel zu lange her. Dabei hab ich die gesamte Story gleich mal etwas überarbeitet. Aber hier erstmal das neue Kapitel und in Zukunft gibt es dann hoffentlich auch wieder regelmäßig etwas zu lesen. 17. Kapitel AJ's POV Schnell krakelte er einige Wörter auf das Papier vor sich, um sie sogleich wieder durchzustreichen. "So wird das nie was.", fluchte er verhalten und wälzte sich von einer Seite des Bettes auf die Andere. Darkness falls I thought I heard you call Or was it just a dream? I'm a little scared knowing you're out there So far away from me … überflog er das bisher Geschriebene. Sein Gespräch mit Kevin lag nun fast drei Tage zurück. Drei Tage ohne einen klaren Gedanken und drei nervenraubende Nächte ohne eine ruhige Minute, in der er nicht augenblicklich ihr Gesicht vor Augen hatte. Doch so sehr er sich auch bemühte, mehr als diese wenigen Zeilen brachte er nicht zustande. Über Jahre hinweg schrieb er bereits Songs und zumeist entstanden die besten Texte in weniger als ein paar Stunden. Doch dieses Mal sollte es ihm nicht gelingen seine Gefühle in Worte zukleiden? Erneut blickte er auf den knittrigen Zettel vor sich. Seine Augen brannten, während die Buchstaben ihn zu verhöhnen schienen und abermals überkamen ihn Zweifel seines Tun. Da machte es auch die Tatsache, dass sich sein Kumpel Nick zusehends besser mit Tara verstand und sie ihm hingegen kaum einen netten Blick schenkte, auch nicht gerade leichter. Er blieb für sie ein Fremder. Ein Job, den es zu erledigen galt. Sicherlich war es nicht gerade verwerflich Job und Privatleben von einander zutrennen. Aber es schmerzte deutlich, dass sie bei Nick scheinbar eine Ausnahme machte. Die Bilder des Vormittags im Studio brannten sich erneut deutlich in sein Bewusstsein. Wie elektrisiert ging sein Blick zu ihr hinüber, als sie soeben den Vorraum des Aufnahmestudios betrat. Abgetrennt von einer breiten Glaswand stand sie nun nur wenige Meter von ihm entfernt und ging sogleich zielstrebig zu Nick hinüber, der sich auf einem der gemütlichen Ledersofa's genüsslich ausgestreckt hatte und eine kleine Pause genoss. Während er selbst sich mit Brian und Howie in einen der Nebenräume zurückgezogen hatte, um ihrerseits einige neue Songideen zu besprechen. "Was hältst du davon, Jay?", fragte Brian neben ihm, doch dessen Worte erreichten ihn längst nicht mehr. Er konnte von seinem Platz hinter der Scheibe zwar nicht verstehen, was Tara und Nick besprach, doch der Anblick, den sie ihm dabei boten, genügte ihm. Sie begrüßten einander freudigstrahlend und Nick zog Tara nun überschwänglich in eine herzliche Umarmung zu sich aufs Sofa. Sie wirkten seltsam vertraut miteinander, als sie sich so eng umschlungen an ihn schmiegte und scheinbar zufrieden den Kopf auf seine Schulter legte. Die Gegend um sein Herz spannte nun deutlich unter der Haut und so etwas wie Eifersucht machte sich in ihm breit. Er kannte Nick bereits seit Jahren und sie waren immer wie Brüder miteinander gewesen, doch inzwischen war er sich nicht mehr so sicher, wie viel Vertrauen er seinem Freund in diesem Punkt wirklich entgegenbringen konnte. Denn in der Liebe gab es keine Freunde mehr. Irgendwas schien er dann wohl doch falsch zu machen, wenn es für Nick scheinbar ein leichtes war an sie heran zu kommen. Vielleicht waren seine ganzen Mühen auch nur verschwendete Zeit. Immerhin war es doch offensichtlich, dass sie nicht die Bohne an ihm interessiert war und statt das endlich zu begreifen plagte er sich hier herum. Dennoch, er wollte diesen Song beenden, auch wenn ihn schlussendlich wohl nie jemand zu Gesicht bekam, würde es ihm vielleicht helfen endlich seine verquerte Gefühlswelt wieder in geregelte Bahnen zu lenken. These arms are here to hold you Don't need to be afraid Welcome to my heart … … setzte er in Blockbuchstaben darunter, bevor er laut aufschrie und das Papier zu einem kompakten Ball zusammenknüllte. Zum Teufel, er würde sie nie in seinen Armen halten können.
~Firey~
Zuletzt geändert von: Firey 02/11/2008 23:59.
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Sanny |
#74 | |||
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Da hat sich das Warten aif jeden Fall gelohnt
Hast die Gefühle sehr schön beschrieben, da fühlt man sich als wäre man mittendrin. Freue mich auf die Fortsetzung
Sanny
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heikedloveskev |
#75 | |||
Bitte schreib so toll weiter - ich kann es kaum erwarten........
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Firey |
#76 | |||
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18. Kapitel
Tara's POV "Hey Nick.", begrüßte ich ihn, als ich das Studio betrat. "Tara.", rief er sogleich freudig überrascht und zog mich in eine herzliche Umarmung zu sich aufs Sofa. "Gib's zu, du hast es nicht mehr ausgehalten und musstest nachsehen, ob wir dein Studio nicht schon dem Erdboden gleich gemacht haben.", neckte er mich, was mich verhalten kichern ließ. "Zugegeben, ich hatte es mir katastrophaler ausgemalt.", grinste ich und handelte mir dafür auch gleich einen empörten Knuff in die Hüfte ein. "Du warst gerade mal zwei Stunden weg.", sagte er betont beleidigt. "Immer noch genug Zeit für einen Backstreet Boy, um ganze Hotelzimmer in Schutt und Asche zu zerlegen." Er fiel in mein Lachen mit ein und erneut schlangen sich seine langen Arme um meinen Körper. Er zog mich mit sich, sodass ich schließlich an seiner Brust zum liegen kam. Genüsslich schloss ich die Augen. Inzwischen konnte ich die Nähe und Geborgenheit, die er mir vorbehaltlos schenkte, genießen und dafür hatte er nicht mal eine Woche gebraucht. Manchmal erschreckte es mich etwas, wie spielendleicht er meinen Panzer geknackt hatte und an die dicke Mauer meines Herzens herangetreten war. Bereits AJ hatte diesen Schutzwall mit seiner betörenden Ausstrahlung und diesen tiefbraunen Augen, voller Liebe und Wärme, gehörig ins Wanken gebracht. Doch für Nick war es scheinbar ein Leichtes noch einen Schritt weiter zugehen und mein tiefstes Inneres zu erreichen und zu berühren. "Woran denkst du?", fragte er unvermittelt in meine Gedanken hinein und strich mir liebevoll eine Haarsträhne aus dem Gesicht. "Es ist alles so seltsam. Letzte Woche warst du noch Mr. Carter und jetzt bist du mir so erschreckend nahe. Wir sitzen hier, als kennen wir uns schon seit Jahren und normalerweise kenne ich diese Art an mir gar nicht. Ich war Neuem gegenüber immer etwas zurückhaltender und das vor allem bei Männern.", sagte ich wahrheitsgemäß und schaute ihn aus großen Augen an. "Tja, das ist dann wohl meinem unwiderstehlichen Charme zu verdanken.", grinste er und jetzt war es an mir ihm einen leichten Stoß in die Rippen zu verpassen. Er lachte auf und zog mich noch etwas enger zu sich heran. "Ich denke wir sind einfach auf einer Wellenlänge und haben dabei eine Menge gemeinsam." "Zum Beispiel?", fragte ich neugierig. "Hm, wir lieben Beide die Musik." "Aber das tun andere auch." "Aber kaum jemand kann von sich behaupten, in so jungen Jahren mit dieser Liebe schon soviel erreicht zuhaben. Für die Meisten bleibt es ein unerreichbarer Traum. Doch wir haben hart dafür gearbeitet diese Leidenschaft zu unserem Beruf zumachen und sind Beiden damit, glaube ich, mehr als glücklich." Ich nickte bestätigend: "Dankbar, trifft es wohl eher. Was noch?" "Wir sind uns wohl auch charakterlich sehr ähnlich. Nach außen hin, doch irgendwie ungestüm und temperamentvoll, voller unverbrauchter Energien." "Energien? Du steckst wohl eher voller Flausen.", unterbrach ich ihn und japste dabei kichernd nach Luft. "...und nach innen, eher überlegter und irgendwie doch manchmal ziemlich unsicher.", sprach er unbeirrt weiter. "Unsicher, ja, manchmal, vielleicht... Aber für die kurze Zeit hast du das ziemlich schnell herausgefunden. Ich dachte eigentlich immer, ich hätte das ganz gut versteckt.", sagte ich überrascht, was ihn sanft lächeln ließ. "Hast du auch, keine Sorge, es bleibt unser Geheimnis." Verträumt drückte er mir einen Kuss auf die Stirn und abermals schloss ich die Augen. Sogleich tauchten die Bilder unseres ersten verhängnisvollen Abends auf, der schlussendlich soviel zwischen uns verändert hatte. Als ich schließlich den Parkplatz erreichte war von Nick weit und breit noch nichts zusehen. Ich war besser durch den Vorabendverkehr gekommen, als ich gedacht hatte und somit war es noch nicht mal zwanzig vor Acht. Gut, ein paar Minuten konnte ich ihm ruhig noch geben. So lehnte ich also denn Kopf zurück an die Nackenstütze und versuchte mich zu entspannen, was mir allerdings mehr als schwer fiel. Immer wieder kreisten meine Gedanken um die Frage, wie ich diesen Abend nur unbeschadet überstehen sollte. Worüber sollten wir uns unterhalten. Bestand überhaupt die Möglichkeit, dass es nicht so eine verkrampfte Angelegenheit wurde, wie ich es schon die ganze Zeit befürchtet hatte? Zum wiederholten Male fragte ich mich, warum ich mich nur darauf eingelassen hatte, als im selben Moment Nick's Wagen vor mir auftauchte und nur wenige Meter neben meinem zum Stehen kam. Zumindest war er pünktlich. Doch damit gab es nun kein Zurück mehr, also ergab ich mich meinem Schicksal, atmete ein letzten Mal tief durch und öffnete die Wagentür. Wie aus dem Nichts tauchte Nick plötzlich neben meinem Wagen auf und reichte mir seinen Arm, um mir das Aussteigen etwas zu erleichtern. "Ihre Mum scheint Ihnen ja doch noch etwas Anstand beigebracht zuhaben, Mr. Carter.", brachte ich schmunzelnd hervor, während ich das Auto ordnungsgemäß abschloss. "Meine Mutter hat daran sicherlich den geringsten Anteil.", gab er tonlos zurück und irgendwie glaubte ich Funken von Wut darin ausmachen zukönnen. Was sich allerdings schnell wieder verflüchtigte, als er erneut an mich herantrat und mir wie selbstverständlich einen Kuss auf die linke Wange hauchte. "Ich dachte wir hätten uns darauf geeinigt, dass Mr. Carter in ihrem Wortschatz in Zukunft keine Relevanz mehr hätte." "Ja, haben wir...", stotterte ich seltsam verlegen und irgendwie verunsichert von dieser ungewohnten körperlichen Nähe. Aprupt verharrt er neben mir und griff nach meiner Hand. "Ich würde einfach nur gerne einen Abend diesen ganzen geschäftlichen Quatsch vergessen und mit einer bezaubernden Frau wie Ihnen zu Abend essen. Meinen Sie wir schaffen das?" Wie hypnotisiert starrte ich in seine blauen Augen und es fiel mir dabei schwer mich auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren. "Ich denke wir könnten es versuchen.", sagte ich, selbst komplett überrascht von meiner Antwort. Ich ließ ihn gewären, als er mir erneut seinen Arm reichte und mich die wenigen Stufen zum Restaurant hinaufführte, mir wie selbstverständlich die Tür aufhielt und für uns einen Tisch auswählte. Es war einige Zeit her, dass mich ein Mann so charmant umworben hatte und irgendwie glaubte ich inzwischen, dass es vielleicht doch ein netter Abend werden könnte. Unsere Teller waren bereits zur Hälfte geleert und inzwischen hatte die anfängliche Sympatie einer unangenehmen Stille platz gemacht. Diese unüberbrückbare Distanz meinerseits war zurückkehrt und mit jeder Minute fühlte ich mich unwohler. Wir hatten seit unserer Ankunft kaum mehr als drei Sätze miteinander gewechselt und immer wieder huschte mein Blick hinüber zur breiten Fensterfront. Die Aussicht auf den dicht verzweigten Großstadtjungle zu unseren Füßen war einfach atemberaubend und bietete mir zumindest die Möglichkeit nicht ständig zu Nick hinüber zustarren. "Tara?" Ich schaute zu ihm auf. "Warum fällt es Dir so schwer den Abend mit mir zu genießen? Oder liegt es vielleicht gerade daran, dass du ihn mit mir verbringen musst?" Ich räusperte mich vernehmlich um nicht augenblicklich an dem Stück Möhre in meinem Hals zu ersticken. Nicht nur seine plötzliche Direktheit, sondern auch die Tatsache, dass er mich unaufgefordert dudste ließen mich sprachlos zu ihm hinüber blicken. Ich überlegte kurz, doch auch weiterhin fiel mir keine plausible Erklärung ein. "Ich habe wirklich gedacht, dass du dich vielleicht heute Abend mal etwas entspannen würdest und wir einen gemütlichen Abend verbringen könnten. Aber scheinbar zählst du bereits die Minuten bis es vorbei ist. Es tut mir leid, wenn das hier alles so unendlich schwer für dich ist. Vielleicht hätte ich uns Beiden diesen Abend ersparen sollen." "Nein Nick.", sagte ich, selbst von mir überrascht. "Es liegt nicht an Ihnen.." verstollen ging mein Blick zum ihm über den Tisch. "... an dir.", berichtigte ich. "Für mich fühlt sich das Alles hier einfach so seltsam an. Es ist sehr lange her, dass ich das letzte Mal mit einem anderen Mann außerhalb meiner Arbeit einen Abend verbracht habe und glaube mir, ich wollte es wirklich versuchen, aber vielleicht ist es wirklich besser wenn ich jetzt gehe. Ich danke Ihnen trotzdem für die ganze Mühe hier." Da war es wieder, die unnachgibige Angst vor fremder Nähe und ohne das er etwas hätte erwidern können hatte ich mich bereits erhoben, auf dem Weg das Lokal zu verlassen. Wortlos nahm ich meine Jacke von der jungen Bedienung entgegen und schob mich an den anderen Tischen vorbei Richtung Ausgang. Nur nebenbei bemerkte ich das scheinbar verliebte Pärchen an einem der hinteren Tische. Ich erkannte ihn erst, als meine Beine sich scheinbar bereits ohne meine Zutun seinem Tisch näherten. Dicht gedrängt saßen sie nebeneinander und hielten vertraut die Hand des Anderen. Sie bemerkten mich erst als ich direkt vor Ihnen stand. "Jake.", flüsterte ich und die ersten bitteren Tränen schnürten mir die Kehle zu. "Tara.", gab er sichtlich überrascht zurück. Viel zu spät bemerkte ich den glitzernden Ring an Ihrer Hand. "Ihr... du... du bist verheiratet?", storterte ich und Mitleid schlug mir aus seinen Augen entgegen. "Ja, Tara. Es tut mir leid, aber ich habe Tiffany erst lange Zeit nachdem das mit uns vorbei war kennengelernt. Bitte, ich kann dir das erklären." Meine Enttäuschung machte einer ungeheuren Wut platz. "Erklären, was willst du mir denn bitte erklären.", schrie ich wie von Sinnen. Im selben Augenblick fasste mich etwas an die Schulter. "Tara, alles okay bei dir, was ist denn los?", fragte Nick dicht hinter mir und versuchte mich etwas wegzuziehen. Und auch Jake's Begleitung schaute verwirrt zwischen ihm und mir hin und her. "Liebling, wer ist die Frau?", fragte sie und ihre schrille Stimme hallte abermals in meinem Ohr wieder.Erneut beugte ich mich über den Tisch. "Ich bin die Frau, die er eiskalt vor dem Traualtar hat stehen lassen.", flüsterte ich kalt, bevor ich mich umdrehte und hinausrannte. Ich musste hier weg. Weg von ihr, weg von ihm und weg von all diesen schmerzenden Erinnerungen. "Tara, warte doch." rief Nick verzweifelt. Doch ich beachtete ihn gar nicht mehr.
~Firey~
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heikedloveskev |
#77 | |||
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Ja , HALLO !!!!!!!!!!!!!!!!!!
Endlich eine Fortsetzung !! Da mußte ich doch erstmal die Story von vorn lesen... Toll geschrieben - wie gewohnt ! Übrigens bin ich jetzt noch größerer AJ Fan...lol Hab ihn beim Soudcheck in Köln ( 25.5.08) getroffen !!!
http://i19.photobucket.co...n2008/AJsoloKln200812.jpg
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Sanny |
#78 | |||
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Hääää, wo ist denn mein Post hin? Ich bin der festen Überzeugung, dass ich hier vor ein paar Tagen schon einen Kommentar gepostet habe
. Merkwürdig, aber dann schreib ich es halt nochmal
Wie ich sehe hast du deinen Urlaub gut genutzt . Bin sehr gespannt wie
es weitergeht undwas jetzt noch alles zu Tage kommt
@Heike: Schönes Foto
Sanny
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