Sanny
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Sanny |
Re: Sweet Temptation - part two | #21 | ||
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Ohhh, so eine spannende Stelle
Sanny |
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sam075 |
Re: Sweet Temptation - part two | #22 | ||
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Ohoh, das kann ja eine heftige Fortsetzung werden.
Wenn sie vor ihm die Flucht ergreifen will und er sie daran hindert, wird sie austicken... oder es kommt alles ganz anders... *neugierigbin* |
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Firey |
Re: Sweet Temptation - part two | #23 | ||
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6. Kapitel
Sams Augen weiteten sich ins Unermessliche. Sie konnte kaum glauben, ausgerechnet ihn hier anzutreffen. Der Schock fuhr ihr durch alle Glieder. Dass ihr dabei der Kuchen aus den Händen glitt und nun ein rotes Muster auf den Boden zeichnete, erreichte ihre Gedanken schon nicht mehr. Dieses charmante Lächeln und seine raue Stimme, die nun zu ihr sprach, brannten sich in ihr Gedächtnis. Seine Worte jedoch verstand sie nicht. Wusste er denn überhaupt, was er gerade mit ihr anstellte? Der Rhythmus ihrer Herzschläge, glich dem eines Presslufthammers. Die Nähe und sein Atem den sie förmlich spüren konnte, ließ sie am ganzen Leib zittern und Panik kroch durch ihren Körper. Sie musste einfach hier weg und das sofort. Augenblicklich machte sie auf dem Absatz kehrt und rannte so schnell sie ihre Beine nur tragen konnten. Schweratmend erreichte sie die Einfahrt, Tränen verschleierten ihre Sicht und Unruhe bebte in ihr. Sie verlangsamte ihren Schritt und trottete nun gemäßigt die Straße entlang. Der Kopf dröhnte und die aufkommenden Gedanken überschlugen sich förmlich. Was hatte das alles nur zu bedeuten und warum musste er sich ausgerechnet jetzt wieder in ihr Leben schleichen? Sie war doch gerade dabei gewesen, ihn zu gänzlich vergessen. Zumindest versuchte sie das ihrem Verstand klarzumachen, doch ihr Herz sprach noch immer die Wahrheit. Es würde ihn nie vergessen und schrie lauthals seinen Namen, jede Phaser ihres Körpers sehnte sich nach ihm. Doch Sam verdrängte diese Gefühle in den hintersten Teil ihrer Seele. Zu den dunklen Stellen ihrer Vergangenheit, den Schmerzen des Leidens und ihren täglichen Ängsten. Hier hatte sie eine hohe, steinerne Mauer errichtet. Diese würde sie schützen und nie mehr den Weg zu ihrem Herzen freigeben, so hoffte sie es zumindest. Wie lange sie inzwischen gelaufen war konnte sie nicht mehr genau sagen und auch die Umgebung kam ihr seltsam fremd vor. Sie hatte das Wohnviertel verlassen und auch von seinen Bewohnern war hier nichts mehr zusehn. Die Landschaft vor ihr wirkte eher wild und unstrukturiert. Gräser und Pflanzen wuchsen unregelmäßig und gaben somit ein Stück ihrer unberührten Natur frei. Dicht zu ihrer Linken ging es tiefe Hänge hinab. Die kantigen Felsen waren von einer saftig, grünen Moosschicht überzogen und ließen ihren granitartigen Untergrund nur noch erahnen. Einige vereinzelte Büsche und Bäume wirkte eher verloren, gaben dem Ganzen aber eine gewisse Unbeschwertheit zurück. Von hier aus konnte sie in der Ferne die Meeresmündung des Pazifiks ausmachen und entdeckte weiße Strände dicht am Ufer. Das Rauschen der Wellen drang an ihr Ohr und ließ sie ihre Sorgen vergessen. Langsam schlenderte sie weiter an den Klippen erlang, schweifte den Blick in die Ferne und lauschte in die wunderbar friedliche Stille hinein. Bevor sie sich nun am Rand der Felsen niederließ. Ihre Beine baumelten über dem Abgrund und der Körper fiel ins feuchte Gras, während die saften rot-goldenen Strahlen, der untergehenden Abendsonne, ihr Gesicht wärmte. Die Augen hielt sie weiterhin geschlossen und versucht das Gedankenchaos in ihrem Kopf zuordnen. Doch so angestrengt sie auch versucht, dass Geschehene zu verscheuchen, es sollte ihr nicht gelingen. Rachel & AJ Alex, jetzt warte doch! Er verschwand hinter der nächsten Straßenecke und sie musste sich beeilen, wenn sie ihn noch einholen wollte. Ihre Füße flogen förmlich über den Asphalt und mehrmals schrie sie lauthals seinen Namen, doch auch darauf bekam sie keine Reaktion. ALEX!!!, versuchte sie es erneut. Unvermittelt stoppte er und wand sich zu ihr um. Einige schnelle Schritte trennten sie noch, bevor sie ihn schwerhustend erreichte. Mensch Rachel, was willst du denn?, fauchte er ihr entgegen. Ich..., sie rang nach Luft. Ich... Alex, das geht so nicht., stotterte sie, während ihr Gesicht purpurrot anlief und ein erneuter Hustenanfall sie schüttelte. Er legte ihr einen Arm um die Schulter und musterte sie besorgt. Sweety, alles okay?, flüsterte er liebevoll. Ein eiliges Kopfnicken ihrerseits genügte als Antwort. Langsam beruhigte sich ihre Atmung und wurde zunehmens gleichmäßiger. Erneut wand er sich zum Gehen, doch diesmal hinderte ihre Hand auf seinem Arm ihn daran. Wie stellst du dir das Alles eigentlich vor? Meinst du, dass du da mal eben reinspazierst und Sam dir spontan in die Arme fällt?, sie war von seinem Machogetue mehr als genervt. Das Alles hier ergab doch keinen Sinn. Genervt rollte er die Augen, bevor er ihr antwortete: Noch mal Rachel, extra langsam zum Mitschreiben: Ich-habe-keinen-Plan!! und ich werde auch keinen brauchen. Ich will sie ja nicht kidnappen, sondern nur mit ihr reden. Naja, ich glaub das kommt dann so ziemlich aufs Selbe raus., gab sie zu bedenken. AJ setzte seinen Weg unbeirrt fort, egal was sie sagte, es würde ihn nicht aufhalten können. Er hatte schon mal zugelassen, dass Sam vor ihren Problemen davonrannte und ihn allein zurückließ. Diesen Fehler würde er kein zweites mal begehen. Mühelos erreichte er das Haus und war auch gleich die Stufen zur Veranda hinaufgestiegen, bevor er nun die Tür aufschob und inne hielt. Ein kurzer Seitenblick zu Rachel, die sich direkt hinter ihm befand und sein Handeln noch immer mit Argwohnen beobachtete. Sag jetzt bloß nicht, dass du doch kalte Füße kriegst., kicherte sie. Lasst ihr die Haustür immer offen stehn?, fragte er unvermittelt und zog misstrauisch die Augenbraue kraus. Langsam trat er durch die Tür, dabei auf jeden seiner Schritte bedacht. Sein Magen spielte bereits jetzt schon verrückt und er konnte noch nicht mal eine Prognose abgeben, wie es nun weitergehen sollte. Entweder er würde direkt in die Hände eines Einbrechers laufen oder Sam mit einem Messer auf ihn losgehen, weil sie ihn für eben so einen hielt. Nichts von beiden eine angenehme Vorstellung. Er schluckte hart. Rachels verkrampfte Hand in seinem Rücken, die nervös an seinem Pullover zog, ließ ihn wieder klar denken. Alex... glaubst du es ist ein Einbrecher?, flüsterte sie mit zittriger Stimme. In einer ruckartigen Bewegung war er stehen geblieben und drehte sich zu ihr um. Seine Hände umschlossen die Ihrigen und die braunen Augen fixierten starr ihren Blick. Vielleicht solltest du lieber draußen warten und ich seh mich hier etwas um... Eiliges Kopfschütteln schnitt ihm das Wort ab. Du glaubst doch nicht, dass ich da draußen Däumchendreh., antwortete sie nun deutlich fester. Gedankenverloren kaute er auf der Unterlippe. Okay, du Unten ich Oben., schlug er vor. Hier trennten sie sich. Leise betrat er die Stufen ins Obergeschoss, bevor er sich auf halbem Weg nochmals zu ihr umwand. Sei vorsichtig., flüsterte er und schenkte ihr ein aufmunterndes Lächeln, dass sie nur zögerlich erwiderte. Noch immer stand sie wie angewurzelt im Eingangsbereich und erst jetzt löste sich langsam ihre Erstarrung. Sofort betrat sie die Küche und zog eines der großen Gemüsemesser aus dem Block, bevor sie sich nun ins Wohnzimmer begab. Vorsichtig setzte sie einen Fuß vor den Anderen. Dabei umsah sie sich hastig im Raum und ließ keinen noch so kleinen Winkel aus- das Messer fest in der Hand, jederzeit bereit zum Angriff. AJs Stimme beruhigte sie schließlich. Rachel, hier Oben ist alles okay. Glücklich stieß sie die angehaltene Luft aus. Hier Unten auch., rief sie nun zurück. Im nächsten Augenblick hörte sie sein Gepolter auf der Treppe und sogleich stand er auch schon neben ihr. Gut, kein Einbrecher, aber auch keine Sam., stellte er überflüssiger Weise fest. Seit einer knappen Stunde lief er nun schon ziellos im Raum umher. Rachel saß regungslos auf dem Sofa, hatte die Beine an den Körper gezogen und blickte genervt in seine Richtung. Von Sam gab es noch immer keine Spur. Nachdem sie nochmals alle Räume abgesucht und angestrengt alle Möglichkeiten, wo sie jetzt sein konnte, abgewogen hatten. Gaben sie es erfolglos auf. Doch dieses Rumsitzen machte sie schier wahnsinnig. Sams Handy lag ruhig vor ihr auf dem Tisch und beunruhigte sie nur noch mehr. Wenn ihr irgendetwas passiert war, würde sie nicht mal Hilfe holen können. Auch wenn sie bezweifelte, dass sie im Zweifelsfall gerade sie angerufen hätte. Momentan gab es nur eine vernünftige Lösung und die hieß Warten. ~Firey~
"Genieße deine Fehler und Schwächen. Denn ohne sie wärst du zwar perfekt, aber kein Mensch mehr." |
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goody |
Re: Sweet Temptation - part two | #24 | ||
sehr schön, wie immer du machst es aber spannend, Firey. Lass uns bitte nicht so lange auf dem Trockenen sitzen, ok? Goody |
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netgirl22 |
Re: Sweet Temptation - part two | #25 | ||
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hey, das hört sich doch sehr gut an
also im gegensatz zum ersten entwurf des kapitels läßt es sich nun auch viel besser und flüssiger lesen... es passt alles sehr gut zusammen! großes lob! tu nicht so erwachsen!
denn erwachsen bist du noch oft genug! |
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sam075 |
Re: Sweet Temptation - part two | #26 | ||
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Du überaschst einen immer wieder. Da hat man eine Ahnung, wie das nächste Kapitel weiter gehen wird, und dann ist alles ganz anders. Gefällt mir total
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Sanny |
Re: Sweet Temptation - part two | #27 | ||
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Wieder super geschrieben Firey
Bin total gespannt wies weitergeht Sanny |
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goody |
Re: Sweet Temptation - part two | #28 | ||
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Firey, hast du schon mal in deine Inbox geschaut?
Goody |
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Firey |
Re: Sweet Temptation - part two | #29 | ||
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Danke für euer liebes Feedback.
Bin schon wieder am Ideen sammeln fürs neue Kapitel, mir schwebt da schon was vor. Nur muss ich noch überlegen, wie ich das ausbauen kann. @ Netgirl Ohne dich gebe es das Kapitel gar nicht. Danke für deine Unterstützung und Inspiration. @ Goody Natürlich hab ich die Links schon gesehn. Den ersten Teil hab ich schon runtergeladen... ich könnt dich knutschen. Nur der 2. schmiert immer ab. Mein Net spinnt auch ziemlich, muss mal sehn, ob ich es heute nochmal probiere.~Firey~
"Genieße deine Fehler und Schwächen. Denn ohne sie wärst du zwar perfekt, aber kein Mensch mehr." |
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sam075 |
Re: Sweet Temptation - part two | #30 | ||
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Firey |
Re: Sweet Temptation - part two | #31 | ||
Ich arbeite dran... ich hoffe ich kann in den nächsten Tagen wieder was online stellen. ~Firey~
"Genieße deine Fehler und Schwächen. Denn ohne sie wärst du zwar perfekt, aber kein Mensch mehr." |
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Firey |
Re: Sweet Temptation - part two | #32 | ||
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Es geht weiter:
7. Kapitel Die Umgebung hatte sich merklich abgekühlt, dass sich dabei die feinen Härchen ihrer Unterarme aufstellten, schien sie nur nebenbei zu realisieren. Noch immer lag sie an der Stelle, die sie vor einigen Stunden eingenommen hatte, den Blick starr zum Himmel gerichtet. Zu später Zeit hatte dieser bereits eine tiefschwarze Färbung angenommen, Hunderte von Sternen funkelten um die Wette und der Mond ließ nur eine schmale Sichel von sich erkennen. Tief sog sie die kalte Luft ein, um sie langsam in einem gleichmäßigen Strom wieder auszustoßen. Die grauen Wölkchen, die ihr warmer Atem dabei verursachte, stiegen in den Himmel auf und waren in binnen von Sekunden verschwunden. Mehrmals hatte sie darüber nachgedacht zum Haus zurück zukehren. Doch schnell verwarf sie diese Vorstellung. Rachel würde dort sicher auf sie warten, womöglich war er auch bei ihr. Ein dumpfer Schmerz zog durch ihren Körper und sammelte sich nun an der Stelle ihres Herzens. Das warme Gefühl, dass sie in seiner Nähe durchströmte, nahm sie ein. Nur zu gern, würde sie seine festen Arme spüren, das liebevolle Lächeln und die vertrauenserweckenden Augen ihr gegenüber sehn. Es war so schön und dennoch so falsch. Aber warum fühlte es sich so an? Je länger sie darüber nachdachte, desto undeutlicher wurden ihre Antworten. Es war doch nie etwas zwischen ihnen passiert. Angestrengt dachte sie an die Zeit in San Franzisko. Angefangen bei dem missglückten Zusammentreffen mit Kevin, über die Zeit mit AJ, bis hin zu Nicks Kuss. Nur der bloße Gedanke ließ sie hart schlucken und erneut bildete sich dieser pelzige Geschmack auf ihrer Zunge. Es konnte ja gut möglich sein, dass zahlreiche Teenies dieses Blondchen anhimmelten und schon bei dessen Anblick in Ohnmacht fielen. Aber sie gehörte sicherlich nicht dazu. Abermals erschien AJ vor ihrem Geistigenauge. Ein verträumtes Lächeln lag auf ihrem Gesicht und ihre Umgebung schien allmählich zu verschwimmen. Sogleich schlug ihr Herz ein wenig schneller und ihre Haut begann förmlich zu brennen. Er hatte sie nie zu irgendetwas gedrängt und ihr stets den nötigen Abstand gelassen. Sie in den Arm genommen, ihr zugehört und war für sie da gewesen. Sie musste zugeben, dass sie seine Anwesenheit im Nachhinein sehr zu schätzen wusste, auch wenn sie es nie zugegeben hätte. Aber auch das war nichts für das sie sich schuldig fühlen musste. Waren das Alles nicht eher freundschaftliche Gesten oder sollte sich so die Liebe anfühlen? Wenn dem so wäre, empfand sie dies als eine sehr ernüchternde Vorstellung von prickelnder Leidenschaft, sinnlicher Liebe und heißer Erotik. Aber auch das war nicht die Erkenntnis die sie momentan so dringend suchte. Ein schwerer Seufzer entwich ihrer Kehle und durchdrang die Stille. Wie oft und gewissenhaft sie auch alle Punkte abwog, Vor- und Nachteile analysierte, es half nichts. Eine einzige Möglichkeit setzte sich in ihrem Kopf fest. Wenn sie ihre Antworten haben wollte, so musste sie sich zunächst den Fragen stellen. Nachdenklich kaute sie auf der Unterlippe, bevor sie sich nun aufsetzte und in die tiefe Nacht hinaus starrte. Das gleichmäßige Rauschen und die peitschenden Wellen, des Ozeans kehrten an ihr Ohr zurück. Im nächsten Augenblick sprang sie auf und hielt letztmalig inne. Sie genoss die berauschende Faszination, die dieses unberührte Fleckchen Erde ausmachte und sogleich ein aufkommendes Freiheitsgefühl in ihr verströmte, dass sie neue Kraft sammeln ließ. Das hier musste das pure Glück sein. Langsam löste sie sich, bevor sie sich abwand und dem Weg folgte, den sie, vor schier endlosen Stunden, gekommen war. Sie musste zurück und sobald wie nur möglich mit AJ reden. Die ersten zarten Lichter erschienen in der Ferne und durchdrangen nur langsam die zähe Dunkelheit. Nach einigen weiteren Metern erreichte sie die asphaltierte Straße und fand scheinbar mühelos den Weg zurück zum Haus. Bevor sie nun die ersten Stufen der Veranda ereichte hielt sie nochmals inne. Ihr Puls raste und der schnelle ungleichmäßige Herzschlag hallte in ihrem Kopf wieder. Wäre es nicht doch besser, sich einfach wieder umzudrehen und die Sache auf sich beruhen zulassen. Nachdenklich schob sie die Unterlippe vor. Doch würde sie wirklich ruhen? Sie kannte nur wenig von AJ, dennoch schätzte sie ihn als stur und willensstark ein. Er würde nichts einfach so ruhen lassen. Gleichmäßig sog sie die Luft ein und setzte den ersten Fuß auf die Treppenstufe. Das unnachgiebige Knarren der Holzdielen durchbrach die Stille und in Sams Ohren musste es schier ohrenbetäubend laut sein. Das Wohnzimmer war hell erleuchtet, doch auch jetzt ertönte kein einziger Laut aus dem Inneren. Sogleich setzte sie ihren Weg fort. Die dunkle, rotbraune Eichentür wirkte fast bedrohlich vor ihr und abermals kreisten die Gedanken des Rückzug in ihrem Kopf. Doch ihr Entschluss stand fest. Sie würde sämtlich Fragen jetzt ein für allemal aus dem Weg räumen. Mit zittrigen Fingern zog sie den Schlüsselbund aus ihrer Hosentasche. Wobei das kalte Metall eine angenehme Wirkung auf ihre schweißnassen Hände hatte. Langsam drehte sich der Schlüssel im Schloss, bevor sie die Tür schließlich aufschieben konnte. Wohlige Wärme schlug ihr in einem Schwall entgegen und beruhigten ihre steifen Glieder. Die nächsten Schritte setzte sie scheinbar mechanisch fort und betrat den Absatz zum Wohnzimmer, auf dem sie nun schlagartig stehen blieb. Ihr Blick war starr und die Atmung abgehackt. Langgestreckt lag er auf dem Sofa und sein dunkles Shirt setzte einen harten Kontrast zum hellen Stoff. Die Augen waren geschlossen und sein Gesicht angenehm entspannt. Ihre Augen glitten über seine muskulösen Oberarme und haften schließlich an der zarten Gestalt in seinen Armen. Rachel lag halb auf seinem Oberkörper und war in eine dicke Wolldecke gewickelt. Ihre Hände lagen auf seiner Brust und die seinen ruhten auf ihrer Taille. Hart schluckte sie die aufkommende Übelkeit herunter und wischte sich die ersten Tränen aus dem Augenwinkel. Ruckartig löste sie den Blick und stieg in langsamen Schritten die Treppe hinauf. Eilig hatte sie einige Kleidungsstücke in eine Tasche gestopft. Bevor sie nun Bargeld und Kreditkarten aus dem Nachttisch nahm. Ein kurzer Blick musste, zur Vergewisserung nichts vergessen zuhaben, reichen. Sie zog den dunklen Mantel über und hob ihre Tasche vom Bett. Der dicke, weiße Teppich knirschte unter ihren Schuhen und ließ sie jedes Mal ängstlich inne halten. Ein scheuer Seitenblick verriet ihr, dass die Beiden noch immer friedlich schliefen. Vorsichtig nahm sie das Handy vom Tisch und verstaute es in ihrem Mantel. Unbewusst hielt sie den Atem an, als sie nun die wenige Schritte zur Tür machte und stieß diese erst wieder aus, als sie den goldenen Türknauf erfasste und öffnete. Sam, wo willst du hin?, seine Stimme war kaum mehr als ein Flüstern. Erschrocken fuhr sie zusammen und das Herz schlug ihr schnell gegen die Brust. Eine prickelnde Gänsehaut umhüllte ihren Körper und legte zugleich einen kalten Schauer auf ihren Rücken. Jetzt würde sie ihre Antworten bekommen, ob sie wollte oder nicht. ~Firey~
"Genieße deine Fehler und Schwächen. Denn ohne sie wärst du zwar perfekt, aber kein Mensch mehr." |
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goody |
Re: Sweet Temptation - part two | #33 | ||
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iiiiiiiiiiiihhhhhhhhh, du bist ja soooooooooooo gemein, Firey. Wie kannst du es wagen an so einer spannenden Stelle aufzuhören zu schreiben????
Kleiner Hang zum Sadismus, oder wie? Ich will jetzt auf der Stelle wissen, wie es weitergeht Aber ich habe natürlich auch nicht meine gute Kinderstube vergessen .... Alsoooooooooo, biiiiitteeeee, liebe Firey, wärst du so freundlich und schreibst bald weiter? Goody |
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sam075 |
Re: Sweet Temptation - part two | #34 | ||
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Toll, toll, toll, toll, toll!!!
Da hat sich das Warten ja wieder gelohnt!!! |
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Firey |
Re: Sweet Temptation - part two | #35 | ||
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Danke. ihr seid so süß... da ist mein Tag ja gerettet.
Ja ich bin gemein und noch gemeiner ist, dass ich selbst noch nicht genau weiß wie es weitergehn soll. Aber ich hab ein paar gute Ideen und werd mich heute oder morgen mal dran setzen. ~Firey~
"Genieße deine Fehler und Schwächen. Denn ohne sie wärst du zwar perfekt, aber kein Mensch mehr." |
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Sanny |
Re: Sweet Temptation - part two | #36 | ||
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Wieder eine super Fortsetzung und ich bin soooo gespannt wie es weitergeht
Sanny |
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mummie81 |
Re: Sweet Temptation - part two | #37 | ||
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Muss ja jetzt auch mal was loswerden...
auch wenn ich mich hier nicht melde...ich liebe die Geschichten von Firey! Mittlerweile bin ich echt soweit, dass ich mir die Kapitel alle abspeicher und erst dann lese, wenn Teil 2 zu Ende ist. Dann kann ich alles in einem Rutsch lesen, ohne Warten zu müssen wie es weitergeht. Also Firey...mach ja immer schön weiter mit deinen Geschichten! Gruß Dana
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Firey |
Re: Sweet Temptation - part two | #38 | ||
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Aww, dass ist eins der süßesten Komplimente die ich je bekommen habe... da werd ich ja ganz rot.
Könnt dich gerad knutschen und werd mich SOFORT ans nächste Kapitel setzen. Edit: Hab jetzt gut die Hälfte fertig. Auch wenn ich nicht gedacht hätte, dass es so schwer zuschreiben ist. Muss mal sehn, das Alles wirkt noch etwas zähflüssig. Aber ich denke bis zum WE lässt sich mit einem Update rechnen. ~Firey~
"Genieße deine Fehler und Schwächen. Denn ohne sie wärst du zwar perfekt, aber kein Mensch mehr." |
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Firey |
Re: Sweet Temptation - part two | #39 | ||
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Dana, ich hab was zum Abspeichern für dich.
8. Kapitel In einer zähen Bewegung hatte sie sich zu ihm umgewand und sah sich ihm jetzt genau gegenüber. Zwischen ihnen lagen nur knapp zwei Fußbreiten und die beginnende Anspannung im Raum konnte man förmlich ergreifen. Er hatte die Arme vor seiner Brust verschränkt und musterte sie mit durchdringenden Blicken. Langsam setzte sie einen Schritt zurück und spürte augenblicklich das massive Holz in im Rücken, dass ihren Tatendrang unsanft bremste. Ihre Augen huschten unsicher von einer Ecke des Raumes in die Andere. Jetzt blieb ihr nur noch der Frontalangriff, doch so sehr sie sich auch bemühte. Die Worte, die wild in ihrem Kopf kreisten, fanden einfach nicht den Weg zu ihrer Kehle. Das Schweigen wurde allgegenwärtig und ließ sie sich nur noch unwohler fühlen. Sein Ausdruck wurde sanfter und ein zaghaftes Lächeln umspielte seine Lippen. Vorsichtig machte er einen Schritt auf sie zu, dabei immer ihre Augen im Blick. Es war als erbitte er sich auf diese Weise ihr Vertrauen, bevor er schließlich inne hielt und nun direkt vor ihr stehen blieb. Nur einige Zentimeter weiter und ihre Nasenspitzen würden sich berühren. Womöglich hätte er jeden Anderen jetzt in seine Arme geschlossen und auf diese Weise die Situation in die richtigen Bahnen gelenkt. Doch er wusste genau, dass er bei ihr äußerst behutsam vorgehen musste. Sonst konnte es schnell passieren, dass sie sich überfordert fühlte und schnellstmöglich die Flucht ergriff. Wie er es schon allzu oft bei ihr erlebt hatte. Zögerlich umfasste er ihre Hände und spürte sofort die harte Gegenwehr ihrerseits, indem sie ihm diese wieder entreißen wollte. Das Einzigste was er jetzt noch in ihren Augen lesen konnte waren Panik und unnachgiebige Angst. Die aufkommende Hilflosigkeit überkam ihn mit ganzer Härte. Seine Augen nahmen einen traurigen Ausdruck an und verloren somit ihren sonst so strahlenden Glanz. Ein tiefer Seufzer durchbrach erstmals die Stille. Im selben Moment ließ er ihre Hände los und zog sich zu seinem Ausgangspunkt zurück. Vom Sofa her drang leises Gemurmel zu ihnen vor und Rachel tauchte hinter AJs Rücken auf. Ihre Bewegungen wirkten träge und wie zur Bestätigung rieb sie sich mehrmals, mit beiden Händen, müde übers Gesicht. Es brauchte einige Sekunden, eh sie die Lage erfasst hatte und schlagartig wach war. Unsicher musterte sie beide, bis sie mit schnellen Schritten die Distanz zu Sam überwand. Wo warst du denn?, brachte sie hervor, während ihr Handrücken über Sams Wange strich. Diese hatte blitzschnell den Arm hochgerissen, um eine Berührung zu unterbinden und fauchte sie an: Es hat dich nicht zu interessieren wo ich gewesen bin. Du hast dich ja köstlich mit ihm..., dabei hatte sie ihren ausgestreckten Zeigefinger auf AJ gerichtet. ... amüsiert., setzte sie fort und ließ in ihrem Gesicht einen abwertenden Ausdruck erkennen. Rachel blieb nichts anderes übrig als sie fassungslos anzusehn. Das genügte. Sam nahm ihre Tasche wieder auf, öffnete die Tür und stand im nächsten Moment bereits auf dem Bürgersteig. Sie lief ein Stück die Straße hinunter, während sie sich über ihr Handy ein Taxi bestellte. Innerlich verfluchte sie es bereits, dass dieses Kaff soweit vom Zentrum entfernt war. Es konnte ewig dauern, eh Jemand kommen würde. Seufzend setzte sie ihre Tasche ab, um sich darauf nieder zulassen. AJ Er starrte wie hypnotisiert auf den Fleck auf dem Sam noch vor wenigen Sekunden gestanden hatte. Er glaubte sich verhört zuhaben, als sie Rachel vorwarf etwas mit ihm gehabt zuhaben. Das war doch geradezu absurd und ausnahmsweise war er sich in diesem Fall seiner Gefühle ganz sicher. Rachel stand noch immer ein Stück vor ihm, scheinbar unfähig sich auch nur ein Stück zu bewegen. Zielstrebig schob er sich an ihr vorbei. Du bleibst hier!, mahnte er, wobei seine Worte keine Widerrede duldeten. Rachels leichtes Kopfnicken antwortete ihm, bevor die Tür hinter ihm ins Schloss fiel. Langsam kam er die Straße entlang. Die Hände tief in den Taschen vergraben und den Blick angestrengt nach unten gerichtet. Dennoch wirkte er entspannt und seine Bewegungen waren ausdrucksstark. Er wusste genau was er tat, bis zu dem Punkt als er neben ihr stehen blieb und sämtliche seiner Gedanken ins Nirwana abdrifteten. Unsicher tippte er von einem Fuß auf den Anderen. Wo war nur seine Selbstsicherheit und Stärke geblieben? Diese Frau brachte ihn um den Verstand! Ihr Kopf war ebenfalls gesenkt und sie würdigte ihn keines Blickes. Ihre Finger nestelten nervös an den Knöpfen des Mantels und hilflos blickte sie die Straße hinauf. Wo blieb nur dieses verdammte Taxi??, hörte er sie leise fluchen. Aber auch dieser Wunsch blieb ihr verwehrt. Langsam begann er mühsam seine Fassung wieder zugewinnen. Zielstrebig machte er einen Schritt auf sie zu und ging vor ihr in die Hocke. Ihre Augen ignorierten ihn und hafteten schwer interessiert am dunklen Asphalt hinter ihm. Vorsichtig, aber mit Nachdruck, erfasste er ihr Kinn und zwang sie somit ihn anzusehn. Der Glanz ihrer Augen war verloren und machte einem traurigen Ausdruck platz. Der Drang sie hier und jetzt zuküssen setzte sich in seinem Kopf fest und nur schwer konnte er diesen wieder loswerden. Für seine Gefühlsdusselei blieb jetzt keine Zeit. Sam..., hauchte er. Sie hielt seinem Blick stand, antwortete jedoch nicht. Sam, es tut mir so leid., Verzweiflung sprach aus ihm. Als du weggelaufen bist... Rachel fühlte sich so hilflos und ich wusste auch nicht was ich tun sollten. Ich war einfach nur bei ihr... Erspar mir bitte die Details., sagte sie trocken und löste sich von ihm. Sam, es gibt keine Details!, abschätzend sah sie ihn an, doch noch immer war sie sich seiner Ehrlichkeit unsicher. Es war nichts, rein gar nichts, zwischen mir und Rachel. Sie ist einfach nur eine gute Freundin. Ich wollte für sie da sein, hab sie getröstet und in den Arm genommen. Bitte glaube mir, mehr war da nicht. Die Worte, dass er nur sie liebe, brannte sich in sein Bewusstsein und suchten den Weg zu seiner Kehle. Aber das würde wohl alles nur verschlimmern, also schluckte er sie erfolgreich herunter. Als sie erneut zu ihm aufsah, blickte sie direkt in seine tiefbraunen Augen und schien augenblicklich darin gefangen. Verunsichert schob er die Unterlippe vor und setzte seinen liebeswerten Hundeblick auf. Hätte sie einen Knochen gehabt hätte sie ihm diesen wohl jetzt vor die Füße geworfen und ihm zärtlich über den Kopf getätschelt. Die bloße Vorstellung ließ sie Grinsen und AJ musterte sie verwundert. Entschuldigung angenommen?, fragte er vorsichtig. Hab ich eine andere Wahl, bei dieser Zuckerschnute., kicherte sie. Nein!, gab er zurück, bevor er in ihr Lachen einfiel und sie zärtlich in seine Arme zog. Im selben Moment, bog das bestellte Taxi um die Ecke, um nun direkt vor ihnen zuhalten. Meinst du, dass brauchen wir noch?, fragte er etwas ängstlich. Ich glaube nicht., gab sie sicher zurück. Ein Lächeln erschien in seinem Gesicht. Zielstrebig wand er sich zum Auto und wechselte einige Worte mit dem Fahrer. Sam konnte sehn, wie er ihm einige Geldscheine durchs Seitenfenster reichte und augenblicklich stieg ihr die Röte ins Gesicht. Das hätten sie auch einfacher haben können. ______________ Ich warn euch schon mal vor. Ich bin vom 06.-17.03 auf Lehrgang und nur am WE Zuhause. In dieser Zeit wird es wohl kein Update geben. Aber ich hoffe, dass ich bis dahin nochmal was schreiben kann. Ein Kapitel kommt bestimmt noch. ~Firey~
"Genieße deine Fehler und Schwächen. Denn ohne sie wärst du zwar perfekt, aber kein Mensch mehr." |
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goody |
Re: Sweet Temptation - part two | #40 | ||
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und wieder einmal sitze ich hier und warte mit Spannung auf die Fortsetzung deiner Story, Firey *sich gerade überlegt, ob sie auch lieber alles speichern und dann in einem Rutsch lesen sollte
* Goody |
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