. Wie heißt es soschön: Vorfreude ist die schönste Freude
Sanny
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Sanny |
Re: Sweet Temptation - part two | #61 | ||
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Lass dir Zeit Firey
. Wie heißt es soschön: Vorfreude ist die schönste Freude Sanny [image]http://img.photobucket.com/albums/v143/Sanny/Mandy09-1.jpg[/image]
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sam075 |
Re: Sweet Temptation - part two | #62 | ||
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ja, lass dir ruhig zeit, bevor du etwas ablieferst, womit du nicht voll zufrieden bist. wir warten geduldig.
-- Ja ich weiß, es war ne geile Zeit, uns war kein Weg zu weit. Du fehlst hier! --
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Firey |
Re: Sweet Temptation - part two | #63 | ||
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Eure Geduld wird belohnt.
15. Kapitel Seit dem frühen Morgengrauen lag sie nun schon reglos auf ihrem Bett. Den Körper lang ausgestreckt, die Arme ausgebreitet und den Blick starr zur Decke gerichtet. Unfähig auch nur einen Schritt zumachen oder gar einen klaren Gedanken zufassen. Immer wieder kehrte sie zu ihrem Ausgangspunkt zurück. Der Mann, der sie seit Wochen nicht in Ruhe ließ. Müde schloss sie die Augen, doch nicht einmal in ihren Träumen konnte sie ihm entfliehen. Augenblicklich sah sie sein Gesicht dicht vor sich. Die leicht gebräunte Haut, die sanften geschwungenen Lippen, über den akkurat gestutzten Bart, bis hin zu diesen kraftvoll dunklen Augen. Hektisch öffnete sie ihre Lider. Bloß nicht schon wieder daran denken. Beschwor sie sich. Doch auch das hatte ihr in den letzten Tagen nicht geholfen und auch jetzt blieb dieses Flehen ungehört. Schwerfällig überwand sie die Treppe zur Küche. Sogleich reckte Rachel den Kopf neugierig in ihre Richtung und lächelte ihr liebevoll entgegen. Sams kläglicher Versuch dieses Lächeln zu erwidern misslang bereits in den ersten Zügen und so ließ sie sich kraftlos auf den Stuhl gegenüber sinken. Geschäftig stöberte Rachel in der Zeitung, während sie von Zeit zu Zeit an ihrem, allmählich kaltwerdenden, Kaffee nippte. Ab und zu wich ihr Blick über den Tisch zu Sam. Doch diese war bereits wieder in ihre eigenen Welten entschwunden. Gedankenverloren schüttelte Rachel den Kopf. Seit Tagen war mit Sam nichts mehr anzufangen. Auch wenn sie es ihr gegenüber wohl nie zugegeben hätte, wusste sie genau, dass ihre Gedanken wohl größtenteils um AJ kreisten und die dunklen Ringe unter ihren Augen verrieten ihr, dass ihr diese Gedanken wohl auch den meisten Schlaf raubten. Deiner Laune nach zu urteilen nehme ich an, er hat sich noch nicht gemeldet., durchbrach Rachel die Stille. Du hast es erkannt., seufzte Sam und ihre Mundwinkel sanken ein weiteres Stück gen Boden. Er wird sich wohl auch nicht mehr melden. Er wird sich aus dem Staub machen wie jeder verdammte Kerl, der ein schlechtes Gewissen hat., fluchte Sam leise. Nein, so ein Typ ist Alex nicht., verteidigte Rachel ihn bestimmend. Ach und wo steckt dieser ach so tolle Typ dann?, sie war hastig aufgesprungen, während der schwere Holzstuhl lautstark nach hinten kippte. Er hat mich einfach nur benutzt. Ich war ihm scheißegal. Die ganze Zeit, alles eine reinste Show und ich bin auch noch so blöd und verlieb mich in ihn., schrie Sam aufgelöst und war bereits wieder den Tränen nahe. Was ihrer Meinung nach, in letzter Zeit viel zu häufig geschah. Dieser Kerl machte sie einfach total fertig. Rachel war ebenfalls von ihrem Platz aufgestanden, zu ihr hinüber gegangen und zog sie schließlich in ihre Arme. Dieser letzte Antrieb genügte Sam und alle ihre Dämme brachen, als sie weinend zusammenbrach. Es brauchte einiges an aufmunterndem Zuspruch damit das Schluchzen allmählich leiser wurde und die letzten Tränen versiegten. Stille kehrte in den Raum zurück. Glaubst du er meldet sich wirklich noch?, flüsterte Sam erstickt. Rachels Umarmung wurde unbewusst noch etwas fester. Ich hoffe es so sehr., antwortete sie ehrlich. Das Klingeln an der Tür riss beide brutal in die Realität zurück. Nur widerwillig löste sie sich von Sam und schlurfte antriebslos zur Haustür hinüber. Bevor sie diese öffnete, schweifte ihr Blick noch einmal zu ihrer Freundin hinüber. Noch immer stand sie regungslos an ihrem Platz und starrte teilnahmslos umher. Sie wirkte einfach nur verloren mitten in diesem großen Raum und Rachels Sorge wuchs um ein weiteres Stück. Wenn nicht bald ein Wunder geschehe, wäre auch sie mit ihrem Latein am Ende. Stillschweigend wand sie sich erneut der Tür zu und öffnete sie schwungvoll. Angespannt entwich ihr die Luft, die sie unbemerkt angehalten hatte. Sie glaubte ihren Augen nicht zu trauen und starrte ungläubig auf den Besucher vor der Tür. Sam!, rief sie freudig und war bereits zurück ins Haus getreten. Doch von Sam gab es keine Spur. SAM!!, versuchte sie es erneut, nun aber deutlich lauter. Im nächsten Moment hörte sie, wie im Obergeschoss eine Tür geöffnet wurde und kurz darauf stand Sam ihr am oberen Absatz der Treppe gegenüber. Deutlich skeptisch musterten sie einander, bevor Rachel schließlich einen Schritt beiseite trat und auch Sam bewusst wurde wer dort noch immer vor der Tür stand. Unbewusst setzte ihr Herz für einige Schläge aus, um im nächsten Moment mit doppeltem Tempo gegen ihre Brust zu hämmern. Unschlüssig setzten sich ihre Beine in Bewegung und nahmen zögerlich eine Stufe nach der anderen, ehe sie die Tür erreichte. Sie bekam gar nicht mehr mit wie Rachel sich leise verabschiedete und an AJ vorbei ins Freie schob. So gleich brauste ihr gelber Wagen am Haus vorbei und zögerlich blickte Sam den Rücklichtern hinterher. Hallo., durchbrach seine rauchige Stimme die Stille und nervös huschten seine Augen zu ihr hinüber, um sich zu vergewissern, dass er ihre Aufmerksamkeit bekam. Hallo., erwidert sie tonlos und wunderte sich selbst woher auf einmal die Kälte in ihrer Stimme kam. Sam, ich muss dringend mit dir reden., sprudelte es ungefragt aus ihm heraus. Ich weiß du bist sauer, dass ich mich nicht gemeldet hab., unschlüssig presste er die Handflächen gegeneinander. Aber dafür gibt es einen plausiblen Grund. Bitte, gib mir nur ein paar Minuten. Ein flehender Ausdruck überschattete die sonst so weichen Gesichtszüge. Doch das änderte an Sams Gefühlschaos rein gar nichts. Er sollte gehen und zwar genauso schnell wie er gekommen war und noch besser wäre es, wenn er dann nie wieder auftauchte. Ein schmerzhaftes Ziehen breitete sich in ihrer Brust aus. Würde das denn irgendetwas ändern? Wäre sie denn dann wirklich glücklicher? Verdammt, waren die letzten Tage nicht schon schmerzhaft genug gewesen. Warum musste nur Alles so schrecklich kompliziert sein. Unnachgiebig hielt sie seinem Blick stand, was ihn zusehends einschüchterte. Ich weiß nicht was es da noch zu reden gäbe., flüsterte sie hart, ohne auch nur eine geringste Gefühlsregung erkennen zulassen. Bevor er den Mund für eine Antwort geöffnet hatte unterbrach sie ihn bereits. Alex, erspar uns das. Ich weiß bereits bescheid. Du wirst übermorgen nach Charlotte an die Ostküste fliegen und von da ab mehr als 3 Monate unterwegs sein., schnaubte sie verächtlich. Wie du sieht, mittlerweile bin ich bestens informiert und du hast noch nicht einmal den Mut besessen es mir selbst zu sagen. Enttäuschung breitete sich in ihrem Körper aus und ihre Augen wurden mit jedem Atemzug glanzloser. Betroffen senkte er den Kopf. Es tut mir leid., flüsterte er erstickt. Manchmal reicht das aber einfach nicht aus. Wie soll ich dir denn vertrauen, wenn du nicht ehrlich zu mir bist?, flüsterte sie verzweifelt und ihre haselnussbraunen Augen hafteten angespannt auf ihm. Ich weiß ich hab Mist gebaut. Aber ich hatte einfach Angst. Erst erkämpfe ich mir mühsam dein Vertrauen, was mich unglaublich stolz und glücklich gemacht hat und wenn du dich dann langsam öffnest. Muss ich dir beibringen, dass ich in nächster Zeit nicht für dich da sein kann. Ich hab es einfach nicht übers Herz gebracht dich so vor den Kopf zu stoßen., resigniert fuhr er sich mit der Hand durchs Haar und ließ seufzend die Arme sinken. Er war selbst von sich überrascht, wie offen und ehrlich er auf einmal zu ihr war. Denn diese Worte waren weder hohle Phrasen, noch irgendwelche Gefühlsduselein, sondern entsprangen schlicht und einfach aus den Tiefen seiner Seele. Immer wieder hatte er sich gescheut diese Gedanken frei auszusprechen. Doch vielleicht war gerade das seine letzte Chance. Wie hast du dir das eigentlich vorgestellt, wenn du erst mal weg bist? Wir telefonieren ab und an und sonst hör ich nichts mehr von dir., fragte sie unvermittelt in seine Gedanken hinein. Zögerlich hob er den Kopf und ein scheues Lächeln erhellte sein Gesicht. Kevin hatte recht. Würde er sie jetzt nicht fragen, so würde er sich wohl ständig Vorwürfe machen und sich nie sicher sein können, ob sie nicht vielleicht anders als erwartet reagiert hätte. Nochmals kratzte er den gesamten Mut zusammen den er in seinem müden Körper nur finden konnte, atmete abermals tief durch und gab den Worten ein paar Sekunden bis sie fast von selbst über seine Lippen den Weg ins Freie fanden. Ich dachte, also... du könntest mich begleiten., flüsterte er erstickt. Ihre Augen weiteten sich vor Fassungslosigkeit. Hatte sie das gerade richtig verstanden? Nein das konnte nicht sein. Wie kommst du darauf, dass ich dich begleiten möchte und freiwillig 3 Monate mit einer Horde Wilder verbringen., zischte sie zynisch. Na ja, ich dachte einfach, dass wir so etwas mehr Zeit miteinander verbringen könnten und es uns Beiden wohl gut tun würde., verteidigte er seinen Vorschlag. Falsch gedacht, würde ich da mal sagen. Alex, ich habe hier einen Job der mich voll einnimmt., heuchelte sie. Denn das entsprach ganz und gar nicht der Wahrheit. Seit Wochen hatte sie keine Angebote mehr angenommen und auch sonst Dennis sehr auf Abstand gehalten. Du wärst doch ohnehin die ganze Zeit beschäftigt und da würde ich einfach nur stören., argumentierte sie weiter. Mit Nachdruck schüttelte er den Kopf und ergriff ihre Hände. Ich werde mir einfach Zeit für dich nehmen und Kevin hielt es auch für eine gute Idee... Blitzschnell hatte sie ihre Handflächen zurück gezogen und verschränkte demonstrativ die Arme vor der Brust. Kevin, das hätte ich mir ja gleich denken können, dass er dir diese Schnapsidee eingeredet hat. Aber..., versuchte es AJ erneut. Nein!, zischte sie abwertend. Nach dem letzten Treffen ist mein Bedarf an den Backstreet Boys eindeutig gedeckt und damit ist das Thema für mich beendet. Ein Ausspruch der keine Widerrede mehr zu ließ. AJs Gesichtszüge wurde eine Spur trauriger und schwerenherzens entschloss er sich den Rückzug anzutreten. Okay, das muss ich dann wohl so akzeptieren., gab er zu. Auch wenn ihm das förmlich das Herz zerriss. Er war einfach nicht der Typ der Etwas so kampflos aufgab und was würde er dafür geben, wenn er sie doch noch überzeugen könnte. Aber vorerst war es wohl das Beste ihr etwas Zeit zugeben, vielleicht kam der Rest dann von ganz allein. Ein letztes Mal blickte er in ihren großen brauen Augen und fühlte sich abermals bestätigt, dass jeder weitere Überredungsversuch zwecklos war. Sie brauchte jetzt etwas Ruhe. Wenn du es dir anders überlegst... Eilig erhob sie die Hände und wiegelte jeden weiteren Versuch ab. Ich meine nur falls... Ach, egal. Auf jeden Fall weißt du ja wo du mich findest. Mein Flieger geht morgen Abend, also lass dir nicht mehr zuviel Zeit. Ohne eine weitere Antwort von ihr abzuwarten wand er sich ab und trottete mit gesenktem Kopf von dannen. |
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Sanny |
Re: Sweet Temptation - part two | #64 | ||
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Da hat sich das Warten aber gelohnt
Tolles Kapitel, ich bin gespannt wie es jetzt weitergeht Sanny ![]() |
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Firey |
Re: Sweet Temptation - part two | #65 | ||
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Danke Maus
, es liegt in den letzten Zügen. Also verabschiedet euch schon mal. 16. Kapitel Unschlüssig hatte sie die Tür hinter ihm geschlossen und befand sich bereits auf dem Weg in ihr Zimmer. Wie kam er nur darauf, dass sie seinem Vorschlag zu stimmen könnte? Erst meldete er sich tagelang nicht und dann sollte sie ihn mir nichts dir nichts ein paar Monate lang begleiten. Täglich Stunden auf engem Raum mit ihm verbringen? Das kam gar nicht in Frage und die anderen 4 Jungs waren wohl auch nicht zu vergessen. Sie verspürte weder den Bedarf, noch besaß sie das geringste Interesse sie nochmals wiederzusehen und dabei sollte es auch bleiben. Zumal sie gerade erst nach L.A gekommen war und sich langsam hier einzuleben begann. Sie hatte versucht ihr eigenes Leben auf die Beine zu stellen und das, ihrer Meinung nach, auch gar nicht so schlecht hingekriegt. Wohl für nichts in der Welt würde sie das jetzt einfach so hinschmeißen. Dazu war jegliche Verbindung zwischen AJ und ihr viel zu brüchig und das Vertrauen zu ihm nur zögerlich. Da waren die letzten Tage auch nicht gerade hilfreich gewesen. Nein, ihr Endschluss stand fest. AJ musste wohl oder übel ohne sie auskommen. Was diese Zeit für Beide bringen würde sollte sich zeigen. Langsam schob sie die Zimmertür auf und noch immer gedankenversunken ließ sie sich rücklings aufs Bett fallen. Ihr Blick haftete fasziniert an der Decke und für einen kurzen Moment schien die Welt einfach nur stehen zubleiben. Eine kühle Briese umschmeichelte ihre Beine und spülte sie behutsam ins Leben zurück. Leicht legte sie den Kopf schräg und wand sich zu ihrer Linken und somit zur halboffenen Balkontür. Hatte sie diese nicht geschlossen, bevor sie vorhin nach Unten gegangen war? Angespannt presste sie die Lippen aufeinander und setzte sich umständlich auf. Augenblicklich begann sie innerlich zu frösteln. Sie war nun endgültig vom Bett aufgestanden, ging die wenigen Meter zu dem kleinen, sich an ihr Zimmer anschließenden, Balkon hinüber und schloss die Tür mit Nachdruck. Vielleicht hatte sie es in der Aufregung wirklich nur vergessen, redete sie sich zum wiederholten Male ein. Auch wenn eine Stimme in ihrem Kopf deutlich sagte, dass das kompletter Blödsinn sei. Ihre Augen glitten zum Schreibtisch, der direkt unter der breiten Glasfront neben ihr stand und ein, ihr scheinbar so vertrauter, Gegenstand erlangte ihre Aufmerksamkeit. Das kleine, schmale Büchlein lag reglos auf der hellen Tischplatte und dessen roter Einband glitzerte zart im Sonnenlicht. Zögerlich trat sie näher und musterte das Buch erneut. Es war ihr Notizbuch, in dem sie des Öfteren ihre Gedanken und Gefühle oder einfach nur einige Geschehnisse der vergangenen Tage schrieb und seit sie AJ vor einem halben Jahr kennen gelernt hatte, geschah dies wieder häufiger. Doch seit einiger Zeit war es verschwunden gewesen. Urplötzlich von seinem angestammten Platz auf dem Nachschrank neben ihrem Bett entwendet. Überall hatte sie danach gesucht und redete sich schlussendlich erfolgreich ein, es wohl verlegt zu haben. Auch wenn ihr das völlig abwegig erschienen war. Vorsichtig nahm sie das Buch in die Hand und strich fast liebevoll über den Einband, bevor sie es aufschlug. Einige Photos fielen ihren entgegen und flatterten lautlos zu Boden. Sie kniete sich hin, um die Bilder wieder einzusammeln und erstarrte urplötzlich in der Bewegung. Interessiert betrachtete sie die Aufnahmen genauer. Sie zeigten sie bei ihrem Einzug. Wie sie einige Kisten ins Haus trug. Oder bei ihrem Einkaufsbummel in der Stadt einige Tage später. Auch als sie am späten Nachmittag gemeinsam mit Rachel das Haus verließ hatte der Unbekannte sie fotografiert und wie sie mit AJ gemeinsam in sein Auto stieg, als sie auf dem Weg zum Picknicken waren. Das letzte Bild musste vor nur wenigen Minuten entstanden sein, es zeigte sie gemeinsam mit AJ, wie sie unten vor der Tür standen. Ihr Atem stockte. In dicker, schwarzer Schrift prangten quer darüber die Worte GAME OVER! Das Blut gefror in ihren Adern und eine unbändigende Macht schnürte ihr die Kehle zu. Er war hier gewesen und wahrscheinlich immer noch da. Dicht in ihrer Nähe und niemand außer ihr befand sich im Haus. Ihr Herz hämmerte laut gegen ihre Brust und das Blut rauschte durch ihre Ohren. Eilig sprang sie auf und stürzte durch den Raum, ehe sie sich atemlos durch die Tagesdecke wühlte, die Nachttischschubladen aufriss und durchstöberte und schließlich ihre Handtasche unter dem Bett hervor angelte und dessen Inhalt quer über den Boden ergoss. Erleichtert fand sie den Gegenstand ihrer Begierde und griff mit zittrigen Fingern nach ihrem Handy. Ohne nachzudenken wählte sie die, ihr gut bekannte, Nummer und vernahm wenig später seine vertraute, rauchige Stimme am anderen Ende der Leitung. Alex..., flüsterte sie tränenerstickt und ihre Stimme überschlug sich. |
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sam075 |
Re: Sweet Temptation - part two | #66 | ||
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AAAAAAaaaaaaahhhhhh!!!!! Spannung!!!!!
-- Ja ich weiß, es war ne geile Zeit, uns war kein Weg zu weit. Du fehlst hier! --
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Sanny |
Re: Sweet Temptation - part two | #67 | ||
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Da kann ich Sam nur zustimmen
Lass uns bloß nicht zu lange warten, bin so gespannt wie es weitergeht Sanny ![]() |
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Firey |
Re: Sweet Temptation - part two | #68 | ||
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Danke ihr Beiden. Aber ich muss euch wohl enttäuschen. Es geht ganz anders weiter, als man nach diesem Kapitel glaubt und es wird das vorläufige Ende sein.
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Firey |
Re: Sweet Temptation - part two | #69 | ||
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So, weil ich momentan krank geschrieben bin und somit etwas mehr Zeit zum Schreiben habe, bekommt ihr die Fortsetzung schon heute. Hoffentlich gefällt sie euch. Viel Spass damit und lieben Dank für eure Begeisterung am Lesen, das fortlaufende Feedback in den letzten Monaten und die Anteilnahme gegenüber AJ und Sam.
Part Two bekommt hiermit sein Ende.... Epilog Seufzend ließ sie sich auf ihre Koffer sinken und starrte angespannt auf die große Anzeigetafel über ihr. Ihr Blick glitt zu AJ, der sich noch immer am Check-in Schalter, mit einer dieser überaus motivierten und unnatürlich gutgelaunten Reisebetreuerinnen unterhielt. Leicht angewidert wendete sie ihren Blick wieder ab und betrachtete das geschäftige Treiben um sie herum. Trotz der späten Uhrzeit war es noch immer beängstigend voll am Flughafen. Geschäftsleute liefen umher. Das Handy immer am Ohr und die Aktentasche fest unterm Arm, bemüht ihren Flieger noch zu erwischen. Familien waren auszumachen, die sich verwirrt umblickten, vermutlich auf der Suche nach ihrem Gate und auch die langen Schlagen vor den Reiseschaltern waren ihr aufgefallen. Koffer, Taschen und zahlreiche andere Gepäckstücke wurden an ihr vorbei geschoben und verschwanden schließlich wieder aus ihrem Blickfeld. So, ich weiß jetzt wo wir hin müssen., verkündete AJ triumphierend neben ihr und wedelte mit den beiden Flugtickets vor ihrer Nase herum. Hmm., murmelte Sam und erhob sich schwerfällig. AJ nahm ihr die Koffer ab und ging in zügigem Tempo Richtung Gepäckschalter. Sam trottete ihm desinteressiert hinterher und blieb schließlich leicht abseits des Trubels stehen. Das sollte es nun also gewesen sein. Hingegen all ihrer Vorsetze würde sie L.A. den Rücken kehren und beinahe fluchtartig die Stadt verlassen. Denn ihre Abreise galt einer Flucht. Nach ihrem letzten Telefonat mit AJ war er nicht mehr von ihrer Seite gewichen. Unter Tränen hatte sie ihm von Einbrechern und mysteriösen Gestalten erzählt, die um das Haus geschlichen waren. Die Fotos, Briefe und Drohungen hatte sie dabei großzügig ausgeblendet. Er hätte sich wohl nur wieder unnötig aufgeregt. Genauso wie vor einigen Tagen, als sie ihm von ihrem Vater erzählt hatte. Ohnehin starrte er sie seitdem so mitleidig an und langsam aber sicher reichte es Sam. Noch mehr übermäßige Führsorge konnte sie wirklich nicht gebrauchen. Doch diesem unbekannten Verrückten hatte das wohl gereicht. Denn inzwischen war er nicht noch einmal bei ihr auftaucht und Sam hoffte, dass das auch in der Zukunft so blieb. Dennoch hielt sie es für besser erst mal etwas auf Abstand zugehn und vielleicht war diese Tour auch gar nicht so schlimm wie sie es sich momentan ausmalte. Sie würde neue Menschen kennen lernen, täglich andere Städte sehn und vielleicht so auch wieder zu sich selber finden. Es sprach also nichts gegen ein paar schöne Tage. Wem machte sie da eigentlich etwas vor? Sie war eingesperrt in einem golden Käfig mit AJ als Oberaufseher und sie alleine besaß den Schlüssel zu ihrem beengenden Gefängnis. Das waren ja schöne Aussichten. Viel zu schnell, als dass sie ihre Gedanken wieder ordnen konnte war er zu ihr zurück gekehrt und riss sie brutal in die Realität zurück. So, ich glaub wir können dann. Deine Koffer sind bereits unterwegs., lächelte er vielsagend. Unschlüssig blickte sie ihn an. Jetzt war es wohl amtlich. Sie würde mit ihm von hier aus direkt nach Charlotte fliegen, wo sie in wenigen Stunden auch die Anderen wieder sehn würde. Augenblicklich rebellierte ihr Magen und drängte dessen Inhalt ihre Kehle hinauf. Hey, alles okay?, flüsterte er besorgt und musterte sie sanft, denn sie war merklich blasser geworden. Langsam nickte sie. Wohl nur etwas aufgeregt., antwortete sie ehrlich. Das ihr die Angst förmlich die Luft zum Atmen nahm, erwähnte sie dabei nicht. Es gibt kein Grund nervös zu sein. Ich bin ja bei dir., lächelte er und griff zur Bestätigung nach ihrer Hand. Vielleicht war es ja gerade das was sie so nervös machte. Dachte sie und spürte noch immer den zaghaften Druck seiner warmen Hand auf ihrer Haut. Was ein angenehmes Kribbeln in ihrem Körper verursachte. Eins war gewiss, sie musste dringend ihre Gefühl besser unter Kontrolle kriegen. Zögerlich ließ sie sich von ihm durch die Flughalle drängen, vorbei an wartenden Passagieren, ehe sie schnellen Schrittes die Sicherheitsschleuse passierten und im anliegenden Wartebereich platz nahmen. Auf seine Bitte hin, hatte man ihnen einen eigenen Raum im Business-Bereich zur Verfügung gestellt und er genoss jedes Mal aufs Neue dieses Stück Luxus seines Ruhms. Mehr als glücklich ließ er sich in einen der breiten Sessel fallen und schlug lässig die Beine übereinander. Während Sam noch immer unschlüssig in der Raummitte verhaarte und stattdessen die breite Fensterfront beobachtete vor der ständig Flugzeuge landeten und neue Starts vorbereitet wurden. Magst du dich vielleicht setzen?, fragte er höfflich und zeigte galant auf den bequemen Sessel neben sich, konnte sich dabei allerdings ein verschmitztes Grinsen nicht verkneifen. Nur widerstrebend kam sie seiner Aufforderung nach. Zumal sie bemerkte wie weich ihre Beine unter seinen Blicken schon wieder geworden waren. Wie selbstverständlich nahm er erneut ihre Hand und verschränkte seine Finger mit den Ihrigen. Stille legte sich über sich, während die letzten Sonnenstrahlen des Tages am Horizont untergingen und der beginnenden Dämmerung platz machten. In einigen Stunden würde sich dieses Schauspiel abermals wiederholen und die ersten zarten Sonnenstrahlen die nächtliche Dunkelheit verscheuchen. Auch wenn sie sich da wohl bereits in Charlotte befinden würde und somit eine ganz andere Zeit begann. Die Welt würde sich dennoch weiterdrehen. Sam musste wohl halb eingedöst sein, als die zierliche Stimme der Stewardess sie aus ihrem Dämmerzustand riss und ihnen freundlichst mitteilte, dass ihr Flugzeug nun zum Start bereit wäre. Ausgiebige straffte sie die müden Knochen und erhob sich schwerfällig. Während die junge Frau noch immer geduldig lächelnd im Türrahmen verweilte. Erstmals besah         Sam sie sich genauer. Sie war wirklich hübsch. Großgewachsen, schlank und das blonde Haar ordentlich hochgesteckt trat sie Sam gegenüber und reichte ihr freundlich die Hand. Mrs. Andrews, Mr. McLean., jetzt reichte sie auch AJ die Hand. Mein Name ist Kimberly und ich werde sie auf ihrem Flug nach Charlotte begleiten. Sie bemerkte aus dem Augenwickel wie AJ ungeniert ihre zarten Rundungen beäugte und unbewusst wurde der Griff um seine Hand etwas fester. Sollten sie irgendwelche Wünsche haben, wenden sie sich bitte vertrauensvoll an mich und ich werde mich bemühen, sie zu ihrer Zufriedenheit zu erfüllen., sprach Kimberly nun weiter und auch dabei war ihr AJs schelmisches Grinsen nicht entgangen. Als sie sich schließlich von ihnen abwand, verpasste Sam ihm einen leichten Klaps auf den Unterarm, um ihr ohne jegliches Wort zufolgen. Augenblicklich spürte sie seinen entschuldigenden Blicke in ihrem Rücken. Eilige folgte er ihnen, um sich sogleich wieder an Sams Seite zu gesellen. Tut mir leid., flüsterte er zerknirscht. Wäre ja wohl auch mal was neues gewesen, wenn der werte Alexander James McLean seine funkensprühenden Hormone unter Kontrolle hätte., tadelte sie ihn und beschämt rieb er sich über den Hinterkopf. Sie bestiegen, als eine der Ersten das Flugzeug und so schritten sie nun vorbei an den leeren Sitzreihen vor ihnen. Ehe Beide den First Class Bereich im vorderen Teil des Flugzeuges erreichten. Kimberly führte sie noch zu ihren Plätze, wo sie sich nun für den Start kurz von ihnen verabschiedete. Sichtlich erschöpft ließ Sam sich in die breiten Polster sinken und lehnte müde den Kopf zurück, während AJ es ihr gleich tat. Die Minuten zogen nur träge voran, bis sich das Flugzeug langsam auf das Rollfeld schob und die Anschnallsignale aufleuchteten. Mit zittrigen Fingern griff sie nach dem Gurt und schloss den Verschluss um ihre Taille. Sie blickte aus dem kleinen, ovalen Fenster zu ihrer Rechten. Helle Lichter schälten sich aus der Dunkelheit und verschwammen vor ihren Augen. Der Terminal entfernte sich gemächlich und machte einer unbesiedelten, breitläufigen Fläche platz. Die Lichter verschwanden und nur die undurchdringende Schwärze der Nacht blieb zurück. Das Starten der Turbinen drang an ihr Ohr und langsam lehnte sie sich in ihrem Sitz zurück. AJ warf ihr vertraute Blicke zu und schenkte ihr ein aufmunterndes Lächeln, als er jetzt nach ihrer Hand griff. Er hatte sie mal wieder durchschaut. Ihre Unbehaglichkeit gespürt und das unkontrollierte Zittern ihrer angespannten Muskeln wahr genommen. Ja, Fliegen konnte sie noch nie leiden. Keine Bange, wenn der Start erst mal überstanden ist, dann haben wir das Schlimmste hinter uns., flüsterte er dicht an ihr Ohr. Sams Versuch von einem zaghaften Lächeln misslang in den ersten Zügen und so sank sie noch etwas tiefer in die Polster. Das Triebwerk startete vollends durch und drückte den vorderen Teil des Flugzeuges in die Luft, bevor es den Rumpf mit sich zog und somit den Boden unter sich verließ. Stetig gewann es an Höhe, tauchte in den Himmel über L.A. ein und verschwand schließlich in der Dunkelheit. Dicht drückte er sich an den kühlen Stahlzaun. Von hier aus hatte er ein guten Überblick über das Rollfeld und die startenden Maschinen und in der Nacht war es auch sehr unwahrscheinlich, dass das Sicherheitspersonal ihn hier finden und verscheuchen könnte. So wie sie es tagsüber mit den Touristen taten, denn der Lufttunnel den die Turbinen beim Start der Maschinen verursachten war weit aus gefährlicher, als man es annahm. Erneut schob sich ein Flugzeug vor ihm in den Himmel und wenn ihn sein Zeitgefühl nicht täuschte musste es genau jenes sein auf das er gewartet hatte. Seine Hände umschlossen fest die Stahlsprossen, so dass die Knöchel weiß hervortraten und ein ohrenbetäubender Lärm durchbrach die Nacht. Der Wind blies ihm hart durchs Gesicht und er musste die Augen fest zusammen pressen. Ehe der Druck abnahm und es langsam wieder ruhiger wurde. Zornig ballte er die Fäuste. Erneut war sie ihm entkommen, obwohl er die letzten Tage soviel Zeit in ihrer Nähe verbracht hatte. Doch die letzte Aktion war eindeutig zuviel gewesen. Sie war vorsichtiger geworden und kaum noch allein gewesen. Die überwiegende Zeit hatte sie im Haus verbracht, während diese Ganzkörper-Tattoowierte-Lachnummer von einem Mann immer bei ihr blieb. Nicht das er es nicht mit ihm hätte aufnehmen können. Aber so auffällig wollte er einfach nicht arbeiten. Ich will sie und zwar nur sie und ich bekomme was ich will, auch diesmal., beschwor er sich. end of part two |
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Sanny |
Re: Sweet Temptation - part two | #70 | ||
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Schade, dass das schon das "Ende" der Geschichte ist, ich hoffe es dauert nicht alzu lange bis sie fortgesetzt wird
. Bin doch so neugierig Sanny ![]() |
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sam075 |
Re: Sweet Temptation - part two | #71 | ||
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Ja, wieder ganz anders als gedacht, aber bei dir muss man darauf ja gefasst sein.
Dann müssen wir wohl mit dem großen Showdown bis Part 3 warten... -- Ja ich weiß, es war ne geile Zeit, uns war kein Weg zu weit. Du fehlst hier! --
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Firey |
Re: Sweet Temptation - part two | #72 | ||
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